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Foto: Mercedes-Benz

Mercedes GLE

Aus der M-Klasse wird der GLE

Plug-in Hybrid, Heckantrieb - das Facelift bringt der ehemaligen M-Klasse viel neue Technik.

Ein neuer Name und ein bisschen optische Retusche sind längst nicht die einzigen Details, die Mercedes beim M-Klasse-Facelift ändert – die Stuttgarter haben ihr Oberklasse-SUV gründlich überarbeitet. Zur Mitte des Modellzyklus bekommt der GLE – so der neue Name – zum Beispiel einen neuen Plug-in-Hybridantrieb, mehr Sicherheits- und Komfort-features und erstmals auch Heckantrieb.

Wie die Mitbewerber im Segment der Oberklasse-SUV bei Porsche, Audi, BMW und Volvo gibt es künftig auch den GLE mit Anschluss an die Steckdose: Der GLE 500 e 4matic kombiniert V6-Beziner (245 kW/333 PS) und Elektromotor (85 kW/116 PS). Zusammen kommen die Aggregate auf eine Systemleistung von 325 kW/442 PS und ein Drehmoment von 650 Newtonmetern. Maximal 30 Kilometer weit kann der GLE rein elektrisch fahren, maximal 130 km/h schnell. Als Normverbrauch geben die Stuttgarter mit geladenem Akku 3,3 Liter auf 100 Kilometern an.

Die bereits bekannten Diesel- und Benzinmotoren wurden überarbeitet und sollen jetzt im Mittel 17 Prozent weniger verbrauchen. Dazu trägt auch eine neue Antriebskombination bei: Der kleinsten Selbstzünder GLE 250 d mit weiterhin 150 kW/204 PS fährt in der Basisversion erstmals mit Heckantrieb vor. Den 2,1-Liter-Diesel gibt Mercedes nun mit einem Normverbrauch von 5,4 Litern/100 km an. Das gleiche Aggregat mit dem permanenten Allrad-Antrieb 4matic, mit dem alle weiteren Motoren serienmäßig kombiniert sind, verbraucht 0,3 Liter mehr. Bei den Diesel-Triebwerken kommt immer das neunstufige Automatik-Getriebe zum Einsatz, erstmals auch mit der optionalen Geländeuntersetzung und Zentralsperre.

Optisch hat sich der GLE den stilistischen Merkmalen neuerer Mercedes-Generationen angepasst, zum Beispiel mit neuen Scheinwerfern mit der „Augenbraue“ als Tagfahrlicht, Powerdomes auf der Motorhaube oder neuen LED-Heckleuchten. Die charakteristische C-Säule mit dem gleichsam stilbildenden Seitenfenster ist erhalten geblieben.

Auch der Innenraum ist zeitgemäß angepasst, unter anderem mit einem größeren, teilintegrierten Multimedia-Display. Der GLE ist wie gehabt umfangreich ausgestattet, neu hinzugekommen sind zum Beispiel Seitenwindassistent und Infotainmentsystem mit Sieben-Zoll-Display. Ein Kreuzungs-Assistent ist optional erhältlich.

In Reminiszenz an den Geländegänger G-Klasse tragen alle Mercedes-SUV nun ein „G“ im Namen, in der Mitte ein „L“ und der letzte Buchstabe erleichtert in Anbindung an das Pkw-Portfolio die Orientierung: „E“ steht für SUV des E-Klasse-Segments.

Marginal umbenannt hat sich auch der Mercedes-AMG GLE 63 (ehemals Mercedes-Benz ML 63 AMG), er firmiert nun unter der Submarke Mercedes-AMG. Sein 5,5-Liter-V8-Biturbo ist nun stärker als zuvor: Ergänzend zur Basis-Variante mit 410 kW/557 PS steht das S-Modell mit 430 kW/585 PS zur Wahl. Neben optischen Retuschen haben die Entwickler auch das Fahrwerk sowie das Ansprechverhalten des Motors und die Getriebe- schaltzeiten überarbeitet.

Preise nennt Mercedes noch nicht. Bislang gab es den ML 250 mit Allrad ab 56.227 Euro. Der neue Basispreis ohne Allradantrieb könnte leicht darunter liegen.

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Datum

27. März 2015
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