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Mietwagen, Service für Firmenkunden Zoom

Mietwagen: Service für Firmenkunden

Wer bietet welchen Service, zu welchen Konditionen? Das haben die Autovermieter für Firmenkunden im Angebot

Trotz eingeschränkter Reisebudgets bleibt für Geschäftsreisende die individuelle Mobilität wichtig – und damit der Mietwagen. Egal, ob lange Distanzen per Bahn oder Flugzeug zurückgelegt werden, am Zielort brauchen die Mitarbeiter ein Auto.Hier bieten die meisten Anbieter ihren Firmenkunden einen speziellen Service. Wer eine Geschäftskundenkarte vorweisen kann, wird meist schneller bedient, außerdem reduzieren sich die Formalitäten auf ein Minimum.

Mit Rahmenvertrag zur Firmenkarte

Doch in den Genuss einer Firmenkarte kommen in der Regel nur Fahrer, deren Unternehmen einen Rahmenvertrag mit dem Autovermieter abgeschlossen haben. Individuelle Abkommen bieten neben Kundenkarte und Rabatten weitere Vorteile. Dazu gehören unter anderem Hol-und Bringservice, modellbezogene Reservierungen, Upgrades, vorher festgelegteAnmietprozesse oder weltweit geltende Firmenkonditionen. Hertz und Sixt beispielsweisehalten für Großkunden unterschiedliche Online-Tools für Buchung, Abrechnung oder Reporting vor. Auf Wunsch können die Programme ins Intranet des Unternehmens integriert werden.Teilweise bilden die Programme Richtlinien des Kunden ab, etwa, dass die Mitarbeiter im Winter nur Autos mit Winterreifen fahren dürfen. Für interne Analysenlassen sich über den Travelmanager von Hertz online tagesaktuelle Zahlen zumMietwagenaufkommen aufrufen.

Darüber hinaus erhält das Unternehmen Statistikenüber das Mietverhalten der Mitarbeiter. Die Voraussetzungen für Rahmenverträge sind sehr unterschiedlich. Hier lassen sich die Vermieter ungern in die Karten schauen, die meisten setzen laut Umfrage auf individuelle Vereinbarungen. Die großen Autovermieter arbeiten auch mit Firmenreisebüros zusammen. DerMietwagen kann dann häufig in Verbindung mit günstigen Flügen für Geschäftsreisengebucht werden. Das erleichtert, Geschäftsreisen effizient zu planen und zu buchen. Grundlage für den Mietvertrag sind die vertraglich festgelegten Firmenkonditionen.Sie sind im Buchungssystem hinterlegt, sodass bei jeder Miete immer auf die vertraglich vereinbarten Konditionen zurückgegriffen werden kann.

Auf das Kleingedruckte achten

Beim Abschluss eines Rahmenabkommen genügt es aber nicht, nur auf den Mietpreis zu schauen. Im Kleingedruckten können sich Zusatzkosten verstecken, zum Beispiel für Zusatzfahrer, Flughafengebühr, Winterreifen oder Navigationssystem. Ein weiterer wichtiger Punkt, dem Kunden oft nicht die nötige Aufmerksamkeit schenken: die Versicherungsleistungen. Wichtige Kriterien sind hierbei die Selbstbeteiligung, die Vollkasko-Versicherung und Zusatzversicherungen. Avis bietet nach eigenen Angaben als einziger Autovermieter die Möglichkeit, die Selbstbeteiligung im Schadenfall komplett auszuschließen. 

Bei den Tankregelungen gibt es meist drei Optionen. Die günstigste: Der Fahrer gibt den Wagen vollgetankt zurück und alles ist in Ordnung. Oder er verzichtet aufs Tanken und überlässt das der Mietwagenfirma. Die kassiert dann in der Regel eine happige Servicegebühr zusätzlich zur Tankrechnung. Alternativ bieten beispielsweise Avis und Enterprise an, pauschal einen vollen Tank zu bezahlen. Klingt einfach, kann sich aber als teurer Spaß erweisen. Geht das Auto mit halb vollem Tank zurück, macht der Vermieter einen guten Reibach. Außerdem liegen die kalkulierten Spritpreise teilweise über den ortsüblichen Kraftstoffkosten.

Im Zeichen der Umwelt

Wie alle großen Fuhrparkbetreiber segeln auch die Autovermieter unter grüner Flagge. Hier gehen sie aber unterschiedliche Wege. Während Enterprise ein CO2-Ausgleichsprogramm startete, hat Avis vor kurzem bei Renault 500 Elektroautos bestellt. Auch Europcar und Sixt setzen auf E-Mobilität. Europcar will 2.500 Stationen mit Ladestationen ausrüsten und Sixt bietet in Kooperation mit RWE E-Autos in verschiedenen Großstädten an. Dagegen zeigen sich die Anbieter bei Erdgas- oder Flüssiggasfahrzeugen eher zurückhaltend. Im Angebot sind vielmehr Sprispar-Versionen, etwa Blue Motion-Modelle von VW oder Fahrzeuge aus dem Blue Efficiency-Programm von Mercedes.

Datum

15. November 2010
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