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Mobiles Arbeiten: Sehr praktisch: Online-Speicherdienste

Online-Speicherdienste erleichtern das Arbeiten unterwegs und ermöglichen den schnellen Datenaustausch mit Kollegen und Geschäftspartnern.

Cloud-Computing gilt als Megatrend, mit Programmen, die nicht installiert werden, sondern online abrufbar sind. Besonders Außendienstler schätzen Online-Speicher wie Dropbox, Drive, Safesync, Gotresor oder Wuala, denn sie bieten Ablagemöglichkeiten in der Cloud, im Internet also. Mobile Arbeiter können so jederzeit auf Unterlagen zugreifen und sogar mit dem Smartphone bearbeiten. Die Dateien lassen sich mit Kollegen austauschen – über einen Mail-Link und ohne technische Hilfen.

"Zentrale Speicherung von Daten behindert beim flexiblen Arbeiten, der E-Mail-Verkehr stößt an Grenzen, weil Daten von 10 oder 15 Megabyte oft nicht mehr befördert werden", sagt Emil Gogu, Chef von Gogu Systems und Erfinder von Gotresor. Dropbox, der bekannteste Speicher, startete 2009. Inzwischen nutzen mehr als 50 Millionen Menschen weltweit das Tool. Wie Dropbox werben die meisten Cloud-Dienste mit kostenloser Nutzung und Speicherplatz.

Nutzer loggen sich online in ihr Archiv ein oder installieren eine Software auf der Festplatte von PC, Notebook, Tablet und Smartphone. So können sie Dateien offline in die Ablage schieben oder herausnehmen. Die Daten werden automatisch auf allen Geräten und für alle Nutzer synchronisiert. In der Regel stehen fünf bis sieben Gigabyte Speicherplatz kostenlos zur Verfügung und werden nach und nach freigeschaltet, sobald Nutzer das Tool weiterempfehlen, indem sie etwa Kollegen Dateien zugänglich machen und diese als Neukunden werben.

Die neue Datenwelt hat auch ihre Tücken

Mehr Speicher kostet bis 35 Cent pro Gigabyte und Monat. Doch mit dem Speicherplatz wächst auch der Service: Teils bieten die Online-Speicher dann zusätzliche Kommunikations- oder Bearbeitungsfunktionen, teils Signal- und Erinnerungsfunktionen, etwa zu Kündigungs- oder Zahlfristen, die aus den abgelegten Informationen abgeleitet werden. Die neue Datenwelt hat aber auch Tücken: Immer wieder ist von Hacker-Attacken oder von ungesicherten Passwörtern bei den bekannten Speicheranbietern zu lesen.

Professionelle Anwender, die auch sensible Daten wie Verträge oder Rechnungen in der Cloud ablegen, sollten daher darauf achten, dass das virtuelle Archiv Dateien nur verschlüsselt abspeichert. Stehen die Server der Anbieter in Europa oder in Deutschland, unterliegen sie zudem strengeren Datenschutzbestimmungen als in den USA. Diese gelten bei Anbietern wie Doo.net, Fabasoft, Drive-on-Web, Safesync sowie Strato und Wuala. Auch Gotresor bietet mehr Sicherheit als die US-Konkurrenz. Das Tool ist für Firmen gedacht, die mit Partnern sensible Daten austauschen und sich online organisieren.

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18. September 2012
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