Elegant chauffeur in luxurious car Zoom

Mobilität: Chauffeur spart Kilometer

German Transfer: 6,4 Millionen Fahrkilometer weniger durch das Bündeln von Dienstreisen mehrerer Mitarbeiter aus unterschiedlichen Firmen.

In vielen Unternehmen gehören Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit mittlerweile zu den zentralen Bestandteilen. So nutzen Firmen immer häufiger die Möglichkeit, Reisen auf identischen Fahrtstrecken zu bündeln, um vermeidbare Einzelfahrten zu reduzieren.
Eine Möglichkeit dazu bietet der Chauffeurdienst German Transfer. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben in den vergangenen fünf Jahren 6,4 Millionen Fahrkilometer eingespart. Insgesamt waren 33.367 weniger Fahrzeuge im Straßenverkehr unterwegs. Mit der Mobilitätsbündelung sollen die Firmenkunden von German Transfer von 2008 bis 2013 knapp 1,7 Tonnen CO2-Emissionen eingespart haben.

Das funktioniert so: Die Reisedaten der Mitarbeiter werden im Firmenauftrag an die Software "Pooling & Touring" von German Transfer weitergeleitet. Das Programm weiß dann wann, wo und welches Ziel die einzelnen Mitarbeiter ­haben. Im Rahmen des sogenannten Mobility Sharing gleicht das webbasierte System eingehende Reservierungen mit vorhandenen Einzelbuchungen von Reisenden ab, die zur selben Zeit auf derselben Fahr­strecke gebucht sind.

Einzeltransfer ist garantiert

Das Ergebnis erscheint anonymisiert in der Buchungsmaske. Je nach Reiserichtlinie muss oder kann sich der Geschäftsreisende oder Veranstaltungsteilnehmer auf die bestehende Einzelbuchung des Kollegen hinzubuchen. In jedem Fall ist ein Einzeltransfer garantiert, wenn sich Stornierungen anderer Mitreisender ergeben. Das Mobility Sharing ist für bis zu drei Personen in der Limousine und bis zu sieben Personen im Van möglich. Das reduziert den Verkehr, die CO2-Emissionen und schont das Reisekostenbudget.

Bucht sich der Reisende auf einen bestehenden Einzeltransfer hinzu, zahlen alle Mitreisenden nur den anteiligen Fahrpreis zuzüglich einer Gebühr. Kostet die Fahrt beispielsweise 50 Euro und fünf Personen reisen im Fahrzeug mit, so zahlt jeder Mitfahrer nur zehn Euro zuzüglich der Gebühr für die Fahrt, die anteilig der Kreditkarte der Reisenden belastet werden. Entsprechend entfällt das sonst üblichen Zahlungs- und Quittungs-Prozedere. Die Rechnung kommt automatisch per Mail oder direkt ins SAP-System.

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nyul/Fotolia

Datum

24. Februar 2014
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