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Neue Rundfunkgebühren : Dank VW gibt es jetzt eine Lösung für alle

Die neuen Rundfunkgebühren bedeuten enormen Aufwand für Flottenbetreiber. VW Leasing hat bei der GEZ eine Lösung für alle Leasinggeber erstritten.

Wer an Full-Service-Leasing denkt, denkt an Wartung, Verschleiß und eventuell noch Reifen. Dass sich die Leasingunternehmen auch um die Abführung der Rundfunkgebühren kümmern, weiß kaum einer. Die GEZ-Gebühren sind ein undankbares Thema. Keiner will sie bezahlen und den Aufwand betreiben. Gut, wenn der Leasinggeber die Beiträge zahlt. Bis Ende 2012 sind dies noch 5,76 Euro/Auto.

Während bislang bei der GEZ-Berechnung die Anzahl der Rundfunkgeräte im Fokus der Gebühreneintreiber stand, ist es mittlerweile möglich, mit dem Computer fernzusehen oder mit dem Smartphone Radio zu hören. Eine Reform war längst überflüssig. Der neue Rundfunkbeitragsstaatsvertrag sieht vor, ab nächstem Jahr den Beitrag nach Anzahl der Betriebsstätten des Unternehmens, der Zahl der dort Beschäftigten und zugelassenen Fahrzeuge zu berechnen.

Außerdem hat jede Betriebsstätte ein Auto frei. So weit, so gut. "Die neue Abwicklung hätte in der Praxis zu einem erheblichen Mehraufwand geführt", sagt Malte Krause, Sprecher von Volkswagen Leasing. Grund: Die Leasinggeber wären nicht mehr in der Lage gewesen, diese Dienstleistung aufrechtzuerhalten. Stattdessen hätten sich die Leasingnehmer um die An- und Abmeldung sowie die Entrichtung der Rundfunkbeiträge kümmern müssen. Das rief VW Leasing auf den Plan. Dort wollte man die Dienstleistung weiterhin anbieten und nicht wie andere Anbieter aussteigen.

Der Kunde muss weiterhin den Rundfunkbeitrag zahlen

"Wir haben uns mit den Landesrundfunkgesellschaften zusammengesetzt und eine Lösung gefunden, von der jetzt die gesamte Branche profitiert", erklärt Geschäftsführer Gerhard Künne. Auch der Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL) steht hinter der Lösung. Der Kunde muss weiterhin den Rundfunkbeitrag von dann 5,99 Euro/Fahrzeug zahlen. Im Rahmen eines Full-Service-Vertrags wickelt der Leasinggeber ohne Vergütung die Verwaltungsmodalitäten ab. Dazu gehören die An- und Abmeldung der Fahrzeuge sowie die termin- und fristgerechte Zahlung der Beiträge. Jeder Fuhrparkchef sollte klären, ob sein Leasinggeber diese Dienstleistung kostenlos anbietet.

Ein Wermutstropfen bleibt allerdings: Die Möglichkeit, ein beitragsfreies Fahrzeug pro Betriebsstätte zu betreiben, entfällt bei dieser Lösung. Je mehr Außenstätten ein Unternehmen hat, desto mehr muss man draufzahlen. Wer die 5,99 Euro jeden Monat mitnehmen möchte, sollte seine Fahrzeuge also selbst verwalten. Hinzu kommen immer die Beiträge für die Betriebsstätten und die Mitarbeiter.

Wer bis zu acht Beschäftigte hat, bezahlt einen GEZ-Monatsbeitrag von 5,99 Euro. Von 9 bis 19 Mitarbeitern je Betriebsstätte werden dann schon 17,98 fällig. Je mehr Mitarbeiter, desto teurer wird es. Alle wichtigen Informationen zu diesem Thema gibt es auch im Internet unter www.rundfunkbeitrag.de.

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19. September 2012
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