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Neuzulassungen April: SUV und nochmals SUV

Im April wurden weniger Plug-in Hybride verkauft, dafür umso mehr aus einem Boom-Segment.

Der Gesamtmarkt wirft immer auch seine Schatten voraus auf den Flottenmarkt. Und da dürfte der Trend zum SUV, der im April in Deutschland vorherrschte, sich auf den gewerblichen Markt übertragen lassen. Fast ein Viertel (24,3 Prozent) aller im April verkauften Pkw waren SUV, ihr Marktanteil beträgt nun 11,4 Prozent. Auch dem anteilsstärksten Segment, der Kompaktklasse, waren ein Viertel (25,7 %) der neuen Pkw zuzuordnen (+5,5 Prozent). Zum Saisonstart legte das Segment der Wohnmobile um 28 Prozent zu, gefolgt von den Sportwagen, mit einem Plus von 25,6 Prozent.

Alle deutschen Marken erzielten im April Zugewinne, Porsche (+22,4 Prozent) und Mercedes (+22 Prozent) erreichten deutliche Zuwächse. Auf niedrigerem Niveau gewannen bei den Importmarken Jaguar (+125,4 Prozent) und Honda (+90,1 Prozent) deutlich

Bei Plug-in-Hybriden und E-Autos verzeichnete das KBA Rückgänge: Mit 964 Doppelherz-Autos sind 4,2 Prozent weniger Plug-in-Hybride zugelassen worden als im April 2014. Mit 604 Elektro-Pkw ging die Neuzulassungsrate bei dieser alternativen Antriebsart um 11,7 Prozent zurück. Nicht ganz unschuldig daran dürfte die von der Regierung angekündigte E-Auto-Prämie sein. Ihre kurzfristige Umsetzung wurde im April angekündigt und könnte potenzielle Käufer veranlasst haben, mit dem Kauf zu warten.

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Nissan

Datum

6. Mai 2016
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