Mercedes-Benz Coupé Zoom

New York Auto Show 2014: Jede Menge Posen

Ende der Bescheidenheit: Die Amerikaner sind aus ihrer Auto-Depression erwacht – und wollen die große Show. Die meisten Hersteller haben sich in New York darauf eingestellt und spielen mit den Muskeln.

"If you can make it there, you can make it anywhere." Frank Sinatra war sich bei seiner Hymne auf New York sicher. In der Weltmetropole schaffen es Leisetreter allerdings eher nicht. Das gilt auch für die Auto Show: Hier lassen fast alle Hersteller die PS-Muskeln spielen. Posing für eine Kundschaft, die wieder Lust aufs Auto hat.

Audi macht Showtime

Audi macht Showtime, nicht nur, was die Leistung angeht. Der RS7 Dynamic Edition wird exklusiv in den USA angeboten. Rote Bremssättel, Carbonteile, 412 kW/560 PS. Sonst hält man sich was die Neuheiten angeht allerdings zurück. Anders als BMW. Die Bayrischen Mitbewerber zeigen den X4. Drei Benziner und drei Diesel gibt’s zum Start, von 135 kW/184 bis 230 kW/313 PS reicht die Powerpalette. Neben einer weiteren seriennahen Studie des X5 als Plug-In-Hybrid glänzt das M4 Cabrio mit 317 kW/431 PS starkem Biturbo-Sechszylinder und der facegeliftete Countryman der Tochter Mini.

Mercedes lässt Kracher sehen

Mercedes lässt zwei hochgezüchtete Kracher sehen: Das Coupé der S-Klasse, veredelt durch den hauseigenen Tuner AMG-Trimm – 5,5-Liter-V8, doppelt aufgeladen mit 430 kW/585 PS Leistung. Zwei Klassen drunter haben die AMG-Macher die neue C-Klasse mit Vierliter-V8-Doppelturbo auf 331 kW/450 PS befeuert.

Porsche Cayman und Boxster in GTS-Version

Porsche bringt von Cayman und Boxster die GTS-Varianten. Mehr als 280 km/h lassen auch Amerikaner träumen. Schon bei der Hälfte wären sie auf den meisten US-Highways ertappt zwar auf lange, lange Zeit den Führerschein los.

VW ist eher zurückhaltend

VW ist in New York eher zurückhaltend. Den dortigen Bestseller Jetta gibt es facegeliftet zu sehen. Ihr Selbstbewusstsein sparen sich die VW-Macher offenbar eher für die Messe in Peking auf. In China sind die Wolfsburger Marktführer.

Amerikanische Marken selbstbewusst wie selten

Die Marken der Gastgeber geben sich selbstbewusst wie selten. Chevrolet präsentiert das Corvette-Cabrio mit mächtigen 331 kW/634 PS. Dodge zeigt von seinem Kult-Pick-up Ram einen 6,4 Liter-Hemi-V8. 302 kW/410 PS, 580 Newtonmeter Drehmoment. 4,9 Tonnen lassen sich anhängen.

Ford kommt mit knalligem SE Sport Package für den Focus

Bei Ford steht die Premiere der Stufenheckversion des gelifteten Focus Im Zentrum. Aber New York-gemäß mit knalligem SE Sport Package: 17-Zöller, fetter Heckspoiler, Schaltpaddel-Automatik, harte Abstimmung. Ein Hauch von Mustang. Der übrigens geht in New York noch höher hinaus: Kurz zerlegt, in den Aufzug verfrachtet und oben wieder zusammengebaut – jetzt steht das Mustang-Cabrio auf der Aufsichtsplattform in der 86. Etage des Empire State Building. 

Alfa Romeo will mit dem 4C zurück ins Spiel

Zurück im US-Spiel will Alfa Romeo wieder sein – der Kohlefaser-Kracher 4C soll an die glorreichen Sechziger anschließen, als die Marke dort höchst begehrt war. Bei der Schwestermarke Jeep sind mit Renegade und Cherokee erste Pflanzen aus der US-italienischen Zucht mit dem Mutterkonzern Fiat zu sehen.

Beuteschema der "Soccer-Mom" - der Nissan Murano

Nissans Neuauflage des SUV Murano mutet fast bescheiden an. Doch das Auto ist für die Japaner in den USA höchst wichtig. Mit 4,89 Meter Länge passt er genau ins Beuteschema der "Soccer-Mom". Viele Kinder, noch mehr Geld.

Hyundai Sonata ist der Renner in den USA

Hyundai zeigt in New York die neue Generation des Sonata. In den USA ist der ein Renner. Der große Tochscreen integriert alle Funktionen des Smartphone – und übersetzt sie in große Logos, die der Fahrer leicht antippen oder per Sprachbefehl bedienen kann. "Eine entscheidende Funktion für neue US-Autokäufer", sagt Microsoft-Experte Steve Texeira. Die Kaufentscheidung hängt davon ab, wie gut das eigene Smartphone in die Auto-Bedienung eingebunden werden kann. Auch die Schwestermarke Kia setzt auf US-Befindlichkeiten und zeigt den Nachfolger des Van Sedona. Stattlich mit gleich acht Sitzplätzen, 3,3-Liter-V6, vielen Assistenzsystemen und Unterhaltungsmöglichkeiten.

Land Rover präsentiert die Studie Discovery

Land Rover tastet sich mit der Studie Discovery Vision Concept wieder einen Schritt näher an den Nachfolger. Mit gegenläufigen Türen, vielen optischen Zitaten und Zukunftstechnik wie die Einblendung von passenden Umgebungsinformationen auf die Scheiben.

Autor

Foto

Daimler

Datum

22. April 2014
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