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Norm- und Realverbrauch: Abweichungen werden immer größer

Was viele Fuhrparkleiter bislang vermutet haben, hat eine Analyse von Lease Plan nun bestätigt: Realverbrauch und Normverbrauch klaffen immer weiter auseinander.

Die markenunabhängige Leasinggesellschaft hat dazu Verbrauchsdaten von über 39.000 Fahrzeugen für die Jahre 2010 bis 2015 ausgewertet. Das Ergebnis: Während der durchschnittliche Normverbrauch durch technischen Fortschritt weiter sinkt, bleibt der tatsächliche Verbrauch über die letzten fünf Jahre konstant. Demnach lag der Normverbrauch 2010 bei 5,17 Liter, 2013 bei 4,81 Liter, um dann 2015 auf 4,47 Liter zu sinken. Das sind über alle Hersteller betrachtet knapp 14 Prozent weniger.

Vergleicht man aber den tatsächlichen Verbrauch von 2010 und 2015, zeigt sich hier nicht die kleinste Verbesserung: Im Schnitt verbrauchten die Fahrzeuge sowohl 2010 als auch 2015 genau 6,75 Liter. In die Berechnungen flossen nur die Werte der Fahrzeuge ein, die im jeweiligen Jahr auf die Straße kamen – und somit über den jeweils aktuellsten Stand der Herstellertechnik verfügten. „Das Ergebnis zeigt uns, dass der technische Fortschritt der Automobilhersteller in puncto Kraftstoffverbrauch auf der Straße nicht wirklich ankommt“, sagt Gunter Glück, Lease Plan-Vertriebschef. Hier klafft offensichtlich eine immer größer werdende Lücke. Das bestätigt die Verbrauchsanalyse von Lease Plan. Lag die durchschnittliche prozentuale Abweichung zwischen Ist- und Soll-Verbrauch im Jahr 2010 bei 31 Prozent, stieg die Abweichung bis 2015 konstant an, auf 51 Prozent.

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29. Juli 2016
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