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Notbremsassistent: Risiko tödlicher Unfälle sinkt

Der Notbremsassistenten setzt sich bis ins Kleinwagensegment durch. Das Risiko tödlicher Unfälle sinkt um 2,2 Prozent.

Noch vor knapp einem Jahrzehnt wirkten sie wie Science-Fiction: Notbremsassistenten, die ein Auto bei einem drohenden Unfall wie von Geisterhand abbremsen. Heute ist die Technik in größeren Fahrzeugklassen längst Standard. Und auch in Kleinwagen ist der elektronische Schutzengel keine Seltenheit mehr. Aus gutem Grund: Schließlich belegen zahlreiche Studien deren Wirksamkeit. Laut Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) senken Notbremsassistenten die Zahl der Unfälle mit Leichtverletzten um 36 Prozent.

Druck der Crashtest-Organisation Euro NCAP wirkt

Das Risiko tödlicher Unfälle sinkt immerhin um 2,2 Prozent. Doch das allein hat nicht für den Siegeszug des Notbremsassistenten bis hinab in die Kleinwagenklasse gesorgt. Vielmehr waren es sinkende Preise und wachsender Druck über die Crashtest-Organisation Euro NCAP. Ab 2022 soll die Technik dort Standard für alle Neuwagen werden.

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15. Juli 2016
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