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Pannen: Elektronik macht Ärger

Neuwagen machen statistisch gesehen besonders häufig ab 25.000 Kilometern Ärger. Dabei gibt es vor allem ein Problem.

Dass Technik im Auto immer komplexer, anfälliger und teurer wird, ist längst keine Binsenweisheit mehr. Das beweist die Jahresauswertung des Garantieversicherers Car Garantie. Insgesamt haben die Experten 569.137 Gebrauchtwagen-Garantien und 326.806 Neuwagen-Anschlussgarantien unter die Lupe genommen.

Mit mehr als 60 Prozent tritt der ­größte Teil der Schäden an Neuwagen nach 25.000 Kilometern ab Garantiebeginn ein. Mit einer durchschnittlichen Fahrleistung besteht dem Versicherer zufolge ein relativ hohes Risiko, dass im dritten und vierten Jahr nach Erstzulassung unerwar­tete Reparaturkosten auftauchen.

Im Schnitt kostete die Reparatur eines Neu- oder Gebrauchtwagen im vergangenen Jahr 497 Euro. Teuerster Garantiefall sind bei Gebrauchtwagen Schäden am Motor. Die treten allerdings nur in 8,8 Prozent der Fälle auf, bei Neuwagen immerhin in 8,9 Prozent. Bei einem Fünftel der Gebrauchtwagen gibt es Probleme mit der Elektronik (20,6 Prozent). Grund: Der Anteil der elektronischen Komponenten steigt, damit erhöht sich die Zahl möglicher Fehlerquellen. Bei den Neuwagen liegt die elektrische Anlage mit 17,2 Prozent auf Platz zwei der häufigsten Schadensquellen, die Kraftstoffanlage (18,4 Prozent) macht statistisch öfter Ärger.

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8. November 2013
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