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Reichweite: Im Winter ein Drittel Reserve einplanen

Bei Elektroautos kommt die Wärme für die Heizung ausschließlich von der Batterie, das senkt dann die Reichweite. Der ADAC zeigt auf, was Fahrer von E-Autos beachten sollten.  

Elektroautos haben es im Winter schwer: Anders als beim Verbrennungsmotor kommt die Heizenergie nicht überwiegend aus der Abwärme, sondern allein aus der Antriebsbatterie und fehlt dann bei der Reichweite. Der ADAC hat zusammengestellt, was Fahrer von batteriebetriebenen Pkw im Winter beachten sollten.

Weil die Reichweite sinkt, je stärker man heizt, sollte man das Einstellen der Wärme sensibel handhaben. Je nach Außen- und gewünschter Innenraumtemperatur braucht die elektrische Heizung bis zu 5 Kilowatt Leistung. Eine 15-kWh-Batterie wäre theoretisch in drei Stunden leer, in der Praxis arbeitet die geregelte Heizung aber nicht dauerhaft mit voller Last. Hinzurechnen muss man aber die notwendige Temperierung der Antriebsbatterie selbst.

Am Geschicktesten ist es, das E-Auto in der kalten Jahreszeit in einer Garage abzustellen, so dass es gar nicht erst so stark auskühlt. Perfekt, wenn es dort auch eine Lademöglichkeit gibt. Denn E-Autos können beim Laden bereits den Fahrzeuginnenraum vorwärmen, so dass diese Energie nicht von der Reichweite abgeht.

Der Autoclub empfiehlt Besitzern von E-Autos im Winter eine Reichweitenreserve von etwa einem Drittel einzuplanen. Keinesfalls sollten sie an der Sicherheit sparen und riskieren ohne Licht oder mit noch vereisten Scheiben loszufahren.

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ADAC

Datum

23. November 2016
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