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Reiseplanung: Tipps für die Reise mit dem Firmenwagen

Die Fahrt in den Urlaub ist mit der täglichen Fahrt zur Arbeit nicht zu vergleichen. Vor allem, wenn es mit dem Firmenwagen ins Ausland geht, sollte man sich vorbereiten.

Richtig planen

Schon rund eine Woche vor der Fahrt steht der Check des Dienstwagens an. Fehlt Öl, ist Kühlwasser knapp oder sind die Reifen runtergefahren? Jetzt ist noch genügend Zeit zum Reagieren. Auch die Route sollte nun ausgearbeitet werden. Dabei ist auf regelmäßige Pausen zu achten (etwa alle zwei Stunden), bei Staus oder Sperrungen hilft es, immer auch einen Plan B in der Tasche zu haben. Navis sind da aufgrund der oft eingeschränkten Übersichtlichkeit nur bedingt hilfreich, am besten ist auch eine klassische Straßenkarte zur Hand.

Richtig packen

Schweres Gepäck gehört immer nach unten, leichteres oben drauf. Dabei ist allerdings auf eine gute Sicherung zu achten, keinesfalls sollte die Hutablage vollgestopft werden. Denn bei einer Vollbremsung können auch harmlose Gegenstände zu gefährlichen Flugobjekten werden. Auf keinen Fall darf das Auto überladen werden. Bei den meisten Modellen sind rund 600 Kilogramm inklusive Passagiere erlaubt. Wer es genauer wissen will, subtrahiert das Leergewicht des Fahrzeugs (Fahrzeugschein Feld G) von der zulässigen Gesamtmasse (F.1). Aber Vorsicht: Der erste Wert bezieht sich auf die Basisversion, vernachlässigt etwaige Sonderausstattung. Ganz genau ist das Gewicht des beladenen Fahrzeugs nur mit einer Auto-Waage zu ermitteln. So macht es dann übrigens im Zweifel auch die Polizei.

Richtige Papiere

Führerschein und Fahrzeugpapiere müssen immer mit an Bord sein. Wer ins Ausland reist, sollte neben dem eigenen Pass oder Personalausweis auch die entsprechenden Dokumente für die Kinde nicht vergessen. Ansonsten geht es an der Grenze möglicherweise nicht weiter. Ebenfalls obligatorisch ist ein Nationalitätenkennzeichen. Innerhalb der EU tut es das kleine „D“ im blauen Feld des Nummernschilds, außerhalb muss ein Aufkleber her. Dabei ist auf die vorgeschriebenen Maße zu achten (17,5 x 11,5 cm). Auch wer noch ein altes Nummernschild besitzt, braucht den Sticker.

In Staaten mit Mautpflicht empfiehlt es sich, soweit möglich Vignette oder Mautkarte parat zu haben. In einigen Ländern kann an Mautstationen außer mit Bargeld auch mit Kreditkarte gezahlt werden – beides sollte dann griffbereit liegen. In Ländern der EU ist die grüne Versicherungskarte heute nicht mehr nötig, außerhalb der Union muss sich jedoch meist mitgeführt werden. Sie ist kostenlos beim Kfz-Haftpflichtversicherer zu haben, auch als Onlineversion für den Drucker.

Richtige Regeln

Im Ausland gelten andere Verkehrsregeln als in Deutschland. Das fängt bei Tempolimits an und hört bei Promillegrenzen nicht auf. Da die Strafen für Übertretungen meist schärfer sind als hierzulande empfiehlt sich, die Regel zu kennen und möglichst einzuhalten.

Richtig Tanken

Wer ins Ausland fährt, profitiert von einer richtigen Tankstrategie. In Ländern wie Italien, Holland und Dänemark ist Benzin in der Regel teurer als hierzulande oder in Österreich, so dass man vor der Grenze tanken sollte. Deutlich billiger ist Super hingegen tendenziell bei unseren östlichen Nachbarn. Grob ähnlich ist es beim Diesel. Wer im Ausland tankt, sollte das eher nicht an den teuren Autobahn-Anlagen tun, sondern im Hinterland oder – etwa in Frankreich – an großen Supermärkten. Vor dem Einfüllen des Sprits empfiehlt es sich oft, im Wörterbuch nachzuschlagen. Denn nicht immer lässt sich aus der ausländischen Bezeichnung sicher ableiten, ob es sich um Benzin oder Diesel handelt.


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www.weigl.biz

Datum

30. Mai 2016
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