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Renault Zoe: So wird ein Elektroauto aufgeladen

Sie wollten schon immer mal wissen, wie man ein Elektroauto auflädt? Das Video zeigt es am Beispiel eines Renault Zoe.

Der Renault Zoe wird inklusive einer sogenannten Wallbox ausgeliefert. Diese Ladestation im Wert von rund 900 Euro netto muss von einem Elektriker in der heimischen Garage oder am Arbeitsplatz installiert werden. Er prüft auch, ob die Stromleitungen für 16 A Ladestrom ausgelegt sind. Die Lithium-Ionen-Batterie des Zoe mit 22 kWh Kapazität braucht für eine Komplettladung an einer Standardleitung mit 230 Volt Wechselspannung und 3,7 kW Ladeleistung etwa sechs bis maximal neun Stunden.

Schnellladung in 30 Minuten

Alternativ zapft der Zoe seinen Strom an einer Schnellladestation. Wer Drehstrom in der Garage hat, kann sich ebenfalls eine Ladestelle installieren lassen. Kostenpunkt: ca. 4.000 Euro. An einer 400-Volt-3-Phasen-Station (AC) und elf kW Ladeleistung wird der ZOE in zwei Stunden geladen. Noch schneller geht es an den meist öffentlichen Ladestellen, die sich in vielen Städten am Straßenrand oder in Parkhäusern finden. Auch die arbeiten mit 400 Volt Spannung, liefern aber unterschiedliche Stromstärken. Bei 32 Ampere dauert es nur 30 Minuten, um die Batterie des Zoe auf 80 Prozent zu laden. Um den Akku zu schonen, nimmt danach die Stromstärke kontinuierlich ab. Im Gegensatz zu anderen Batterietypen kennen Lithium-Ionen-Akkus aber keinen Memory-Effekt

Beim Laden ist der Stecker verriegelt

Der ZOE wird mit einem Ladekabel samt Mennekes-Stecker geliefert. Erst ab Sommer soll der ZOE einen Adapter bekommen, mit dem er im Notfall auch eine herkömmliche Steckdose anzapfen kann. Die Ladeklappe befindet sich vorne unter dem Renault-Logo. Die Zentralverriegelung des Autos sperrt auch die Stecker. Man läuft also keine Gefahr, dass der Stecker mutwillig abgezogen oder das Kabel gestohlen wird. Sind Auto und Ladestation miteinander verbunden, ist außerdem der Motor gesperrt. Im Display neben dem Tacho zeigt der ZOE, wie stark er aufgeladen ist. Bei vielen E-Autos lässt sich der Ladezustand zudem über eine App ablesen.

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Autor

Foto

Angelika Emmerling

Datum

26. März 2013
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