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Reparaturkosten: Mit sechs bis acht Jahren am teuersten

Autobesitzer haben 2015 weniger Geld für die Reparatur ihrer Fahrzeuge ausgegeben. Aber nicht, weil die Autos so viel besser geworden sind.

Für Reparaturarbeiten an ihrem Pkw haben Autofahrer im vergangenen Jahr im Schnitt
136 Euro netto ausgegeben. Das ist nochmals weniger als 2014. Damals lag das Budget bei 143 Euro (2013: 160 Euro). Das geht aus dem aktuellen DAT-Report hervor. Besonders teuer wurde es dabei für Besitzer von sechs bis acht Jahre alten Autos, sie mussten durchschnittlich 229 Euro ausgeben.

Dies scheint das Alter zu sein, in dem wesentliche Komponenten ersetzt werden müssen. Denn nicht nur Besitzer jüngerer Fahrzeuge kamen deutlich günstiger weg (vier bis sechs Jahre alte Autos: 76 Euro). Auch wer ein älteres Fahrzeug fuhr, investierte weniger, bei den acht bis zehn Jahre alten Wagen waren es 188 Euro. Insgesamt wurde 2015 nur an 30 Prozent (2014: 35 Prozent) der Autos etwas repariert.

Autobesitzer bringen ihre Fahrzeuge immer weniger zur Reparatur

Gab es 2013 noch 0,61 Arbeiten pro Fahrzeug für die Werkstätten zu erledigen (ohne Wartung/Unfall), waren es nach 0,55 Arbeiten 2014 im vergangenen Jahr nur noch 0,52 pro Fahrzeug im Schnitt. Laut DAT müsse man weiterhin davon ausgehen, dass manche Fahrzeughalter die ein oder andere, eigentlich fällige Reparatur nicht durchführen lassen. So gaben 15 Prozent der Befragten zu, anstehende Arbeiten so weit wie möglich hinauszuzögern, um Kosten zu sparen.

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21. März 2016
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