Firmenauto des Jahres 2015 6 Bilder Zoom

Shuttle bei Firmenauto des Jahres 2015: Elektrovan und Luxus-Limousine

Nissan e-NV200 Evalia und Hyundai Genesis sind bei Firmenauto des Jahres als Shuttle im Einsatz. Obwohl die Testfahrer nicht selbst hinters Steuer dürfen, kommt die bunte Mischung gut an.

Vom Veranstaltungsort im Europa Park Rust bis zum Parkplatz mit den rund 125 Testfahrzeugen sind es nur fünf Gehminuten. Den Weg dorthin lassen sich die Teilnehmer trotzdem gerne kutschieren. Als Shuttle-Fahrzeuge stehen der Hyundai Genesis sowie derNissan e-NV200 Evalia parat. Bei insgesamt rund 270 Teilnehmern sind die Fahrzeuge im Dauereinsatz.

Luxus aus Fernost

Die Stufenhecklimousine ist in der gehobenen Mittelklasse angesiedelt und konkurriert mit Audi A6 und Mercedes E-Klasse. In ihrer ersten Generation wurde die Limousine ausschließlich in den USA angeboten. Sein Nachfolger hat es nun über den großen Teich geschafft und soll die Abteilungsleiter hierzulande überzeugen. Dafür muss er zunächst bei den strengen Kriterien der Fuhrparkleiter bestehen.

Bei Firmenauto des Jahres inspizierten die Flottenmanager den Koreaner vom Beifahrersitz aus. Oder von der Rücksitzbank, die mit üppiger Beinfreiheit dazu verlockt, zwischen den Testfahrten die Beine auszustrecken. Das passende Ambiente für eine kurze Erholungspause bringt der Genesis mit. Bei der Serienausstattung haben die Koreaner alles Feine in ihr Auto gepackt: elektrische Ledersitze, offenporigen Hölzer, Schiebedach, Navi, und und und.....

Sollte bei den Chauffeuren der beiden Genesis-Modelle bei Firmenauto des Jahres Müdigkeit aufkommen, dann warnt als Weltneuheit ein CO2-Sensor im Innenraum, der erkennt, wann der Fahrer schläfrig wird. Angetrieben wird der Genesis von einem 3,8-Liter-V6-Benziner mit 315 PS, die serienmäßig an eine Achtstufenautomatik sowie Allradantrieb gekoppelt ist.

Nissan e-NV200 für den großen Einsatz

Bevorzugen es die Fuhrparkleiter lieber lautlos, dann können sie sich vom Nissan e-NV200 rein elektrisch fahren lassen. Der Elektro-Van ist seit Juli auf dem Markt. Dass der Evalia reichlich Gene seines Zwillings mit Verbrennungsmotor in sich trägt, kann er kaum verheimlichen. Die Karosserie ist identisch bis auf die am Elektrofahrzeug verblendete Schnauze.

Da das Elektrofahrzeug auf einen Kühler im Stile derer bei Verbrennungsmotoren nicht angewiesen ist, nutzt Nissan den frei gewordenen Bauraum und verstaut dort die beiden Batterieladebuchsen – eine für normalen und eine für den Schnellladebetrieb. Geht der Akku nach vier bis fünf Stunden Ladezeit im Normalbetrieb mit 100 Prozent auf die Straße, soll der Evalia laut Hersteller 163 Kilometer zurücklegen können. Im Schnellladebetrieb genügen dem e-NV200 nur 30 Minuten, um die Batterie wieder bis zu 80 Prozent zu füllen.

Autor

Foto

Karl-Heinz Augustin

Datum

28. April 2015
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