Zoom

Sinnvolle Sonderausstattung: Diese Extras lohnen sich tatsächlich

Adaptives Fahrwerk, Panoramadach, E-Antrieb für die Heckklappe – die Liste der verzichtbaren Neuwagen-Extras ist lang. Bei einigen Posten der Optionsliste kann sich ein richtig gesetztes Kreuzchen aber durchaus lohnen.

Wer sich einen Neuwagen kauft, muss viele Entscheidungen treffen. Wenn Modell und Motor feststehen, kann man vor der Optionsliste noch einige zusätzliche Stunden verbringen. Wir geben eine – leicht subjektive – Entscheidungshilfe.

Gutes Licht: Auf den Straßen der eigenen Stadt mag man sich selbst nach Einbruch der Dunkelheit und bei strömendem Regen auch mit Funzel-Licht noch einigermaßen gut zurechtfinden. Spätestens in der Fremde sind gute Scheinwerfer bei widrigen Sichtverhältnissen aber Gold wert. Die Technik hat in den vergangenen Jahren einen Sprung gemacht. Neben dem längst auch für Kleinwagen erhältlichen Xenon-Licht, finden zunehmend die noch leistungsfähigeren LED-Leuchten Verbreitung, häufig kombiniert mit Kurven-, Abbiege- oder blendfreiem Fernlicht. Vor allem für Vielfahrer eine gute Investition, auch wenn die Aufpreise in der Regel vierstellig sind.

Klimaanlage: Bei den meisten Autos gehört sie in Deutschland mittlerweile zur Basisausstattung. Nicht nur, weil sie vor allem im Sommer den Komfort erhöht, sondern auch, weil ihr Fehlen den Wiederverkaufswert eines Autos empfindlich drücken würde. Vor allem bei Kleinwagen wird sie vom Marketing zugunsten eines niedrigen Einstiegspreises trotzdem aus der Standardausstattung weggespart. Besser, man fällt nicht darauf rein. Sonst bricht einem nicht nur im Sommer, sondern auch beim Wiederverkauf der Schweiß aus. Kosten: ab knapp 1.000 Euro.

USB-Anschluss: Der Mindeststandard, wenn man an seinem Autoradio in Zukunft noch etwas Freude jenseits des Rundfunkprogramms haben will. Auch wenn das Infotainment-System keine weitere Handy-Anbindung unterstützt, kann die kleine Buchse doch zumindest den Akku des Telefons aufladen. Und ein Speicherstick mit Musik oder Hörbüchern lässt sich in der Regel auch anschließen. Kosten: zirka 150 Euro.

Rückfahrkamera: Heute längst kein Luxus mehr und häufig für weniger Geld zu haben als das komplette Parkpiepser-Programm an Front und Heck. Sie erleichtert nicht nur das Ein- und Ausparken sowie das Ankuppeln eines Anhängers, sondern verhindert auch schlimme Unfälle, etwa mit spielenden Kindern. In den USA soll sie daher künftig sogar zur Pflichtausstattung bei Neuwagen werden. Außerdem erspart das Videobild einem die nervigen Piepstöne der Sensoren. Kosten: ab zirka 200 Euro.

Sitzheizung: Klingt nach Verweichlichung, hat aber nicht nur bei spätherbstlichen Cabrio-Fahrten seine Vorteile. Vor allem beim Diesel, der im Winter für gewöhnlich besonders lange braucht, um den Innenraum via Gebläse aufzuwärmen. Wer nicht gerade in der beheizten Garage parkt, hat ohne Heizdraht im Gestühl nur die Option, die ersten Kilometer zitternd zurückzulegen oder die dicke Winterjacke am Steuer anzulassen. Beides ist nicht nur unkomfortabel, sondern auch unsicher, behindert der Lammfellparka doch mindestens die Bewegungsfreiheit, wenn nicht mit flauschiger Kapuze auch noch die Sicht. Kosten: ab zirka 200 Euro.

Autor

Foto

Volvo

Datum

28. November 2014
5 4 3 2 1 0 5 0
Kommentare
Kostenloser Newsletter
Newsletter Small

+++ Alle Tests +++
+++ Alle News +++

Und immer bequem und kostenlos per E-Mail.

  • Alle Bereiche
  • Branche
  • Auto
  • Management
  • ecoFleet
  • Recht/Steuer
  • Service
  • Firmenauto des Jahres