Skoda Rapid: Viel Auto zum günstigen Preis

Skoda Rapid

Der Skoda Rapid feiert auf dem Pariser Salon (29. September bis 14. Oktober) Weltpremiere. Anschließend kommt die kompakte Stufenhecklimousine auch auf den deutschen Markt. Die Preise dürften bei rund 11.700 Euro (netto) starten.

Im Modellprogramm der Tschechen ordnet sich der 4,48 Meter lange Rapid zwischen dem Kleinwagen Fabia und der rund zehn Zentimeter längeren Kompaktlimousine Octavia ein. Anders als man nach dem Äußeren vermuten würde, basiert der Neue aber nicht auf dem VW Jetta, sondern bedient sich flexibel aus dem Konzernbaukasten für Klein- und Kompaktwagen. So wird auch der vergleichsweise niedrige Preis möglich. Der Octavia kostet ab 13.180 Euro (netto), ein Jetta gar mindestens 17.815 Euro (netto).

Optisch soll der Rapid die Blaupause für den künftigen Design-Stil der Marke bilden. Gegenüber den aktuellen Modellen ist er klarer und strenger gezeichnet, der Kühlergrill etwa verzichtet auf die bisher obligatorische Chromspange, das stärker stilisierte Logo rutscht auf die Motorhaube. Bei Antrieb und Technik bedient sich der Tscheche aus dem gut gefüllten VW-Regal. Zum Marktstart gibt es fünf Benziner mit Leistungswerten zwischen 55 kW/75 PS und 90 kW/122 PS sowie zwei Diesel mit 66 kW/90 PS und 77 kW/105 PS.

Im Gegensatz zu vielen anderen Skoda-Modellen tritt der Rapid nicht mehr direkt gegen ein VW-Modell an. Der Jetta ist deutlich größer und sowohl bei Preis und Ausstattung höher positioniert. Konkurrenten für den Rapid sind vielmehr Modelle wie die Stufenheckversionen von Chevrolet Cruze, Mazda3 oder Peugeot 301, die vor allem in Ost- und Südeuropa erfolgreich sind. Auch aus dem eigenen Haus wird es einen Konkurrenten geben, den nahezu baugleichen Seat Toledo. Kein direkter Wettbewerber ist hingegen Dacia; die Autos des rumänischen Renault-Ablegers sind deutlich billiger als die der VW-Tochter aus Tschechien.

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Holger Holzer, Spotpress

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