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Richtig lagern: Winterquartier für Sommerreifen

Nicht jeder Dienstwsagenfahrer lässt seiene Reifen beim Händler einlagern. Viele Firmen lagern die Pneus auf dem Werksgelände. So machen Sie es richtig.

Im Oktober beginnt die Zeit der Winterreifen. Doch wohin mit den Sommerpneus? Werkstätten bieten neben der Montage oft auch die Einlagerung gegen Bezahlung an. Kostenfrei hingegen ist das Winterquartier für die Sommerreifen im heimischen Keller oder der Garage. Damit die Pneus dort in Form bleiben, sollten Autofahrer einige Regeln beachten.

"Am besten ist die stehende, also senkrechte Lagerung. Dabei kann man Standplatten vermeiden, indem die Reifen alle paar Wochen etwas bewegt werden", erläutert Reifenexperte Rainer Binder von "Reifen Direkt". Eine gute Alternative sei es auch, die Pneus auf einem Felgenbaum zu stapeln. Nicht empfehlenswert ist es dagegen, die Reifen samt Felgen übereinander zu legen, denn dadurch kann es zu Unwuchten kommen. Wer vor dem Reifenwechsel den Fülldruck auf etwa 0,5 bar über normal erhöht, sorgt für eine stabilere Lagerung im Keller oder der Garage. Wichtig ist auch das passende Lagerklima: Am besten zwischen 15 und 25 Grad Celsius, ohne direkte Sonneneinstrahlung und nicht in direkter Nähe zu Heizkörpern.

Markierungen hilfreich

Bevor die Sommerpneus in den Winterschlaf geschickt werden, sollten sie gründlich gesäubert und bei dieser Gelegenheit auf Beschädigungen überprüft werden. Bei sichtbaren Rissen, Beulen oder wenn die Reifen porös erscheinen müssen neue her. Eine Markierung mit Wachskreide - zum Beispiel VL für "vorne links" oder HR ("hinten rechts") - ist hilfreich, damit die Reifen im nächsten Jahr nicht verwechselt werden. Die Seitenbezeichnung ist wichtig, damit die Laufrichtung der Reifen später wieder stimmt. Experten raten bei stark unterschiedlich abgenutzten Reifen, diese achsweise zu tauschen. Reifen mit dem besseren Profil gehören dabei immer an die Hinterachse.

Nicht auf Kennzeichnung verzichten

Auch wer seine Reifen einem Autohaus zur Einlagerung überlässt, sollte auf eine Kennzeichnung nicht verzichten. Der ADAC hat dafür ein Formular entwickelt, auf dem alle Einzelheiten wie beispielsweise Hersteller, Modellbezeichnung und Größe des Reifens vermerkt werden. Auch Beschädigungen oder Besonderheiten können darauf festgehalten werden. Dadurch lassen sich Streitigkeiten bei der Reifen-Rückgabe vermeiden. Denn es kommt immer wieder vor, dass Kunden nach der Aufbewahrungszeit falsche oder beschädigte Pneus zurückbekommen.

Autor

Foto

Uli Regenscheit

Datum

19. September 2013
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