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Sonderausstattungen: Die Versicherung zahlt nicht immer

Wer sein Auto mit viel Sonderzubehör ausgestattet hat, sollte darauf achten, dass dieses komplett versichert ist. Besonders die Basistarife bergen Gefahren.

Noch vor einigen Jahren lag die Versicherungssumme für Sonderausstattungen in leistungsstarken Tarifen bei 5.000 Euro. Mittlerweile liegt die Deckungssumme in den Komforttarifen je nach Versicherer bei 10.000 Euro, bisweilen wird sogar eine Regulierung in unbegrenzter Höhe zugesichert. Die Versicherer haben nachgebessert. Dennoch sollten Verbraucher prüfen, welchen Tarif sie haben. Im Vergleich zu den höheren Versicherungssummen der Komforttarife liegt die Deckung bei den Basistarifen einiger Anbieter nur zwischen 1.000 Euro bis 2.500 Euro. Verbraucher sollten deshalb ihre bestehenden Versicherungsverträge auf den Prüfstand stellen und ggf. einen Anbieterwechsel in Betracht ziehen.

Sonderausstattungen, für die eine Zusatzversicherung benötigt wird

Wenn das Zubehör die jeweilige Erstattungsgrenze beim Versicherer überschreitet, dann muss dieses gegen Mehrbeitrag zusätzlich versichert werden. Wer also eine teure Anlage im Auto eingebaut hat, sollte einen Blick in die Versicherungsbedingungen werfen. Radio-, Audio- und Navigationsanlagen gehören bei vielen Versicherern zum Sonderzubehör, und in Basistarifen reicht die Versicherungssumme dann unter Umständen nicht aus.

Zubehör, das unbegrenzt mitversichert ist

Sonderlackierungen fallen wie Tuning ebenfalls in diese Kategorie. Zum Tuning zählen sämtliche Veränderungen an Fahrwerk, Triebwerk und Karosserie, die der Leistungs- und Wertsteigerung des Fahrzeugs dienen. Wichtig hierbei ist, dass alle Änderungen, die an dem Fahrzeug vorgenommen wurden, rechtlich zulässig sein müssen. Oft lohnt sich ein Wechsel der Kfz-Versicherung: Weil aktuelle Tarife höhere Summen absichern, ist die Lücke im Versicherungsschutz geschlossen und der neue Vertrag ist oft noch günstiger. Besondere Aufbauten wie z.B. der Einbau einer Minibar oder Panzerglas müssen ebenfalls zusatzversichert werden.

Was die Kasko-Versicherung nicht übernimmt

Bestimmtes Zubehör, welches fest im Auto eingebaut ist oder lose verwahrt wird, jedoch zum Auto dazu gehört, wie Schonbezüge oder Pannenwerkzeuge, ist unbegrenzt mitversichert und benötigt keine Zusatzversicherung. Dies gilt auch für außerhalb des Fahrzeugs unter Verschluss gehaltene Teile. Zu diesen zählen Winter- bzw. Sommerreifen, Dach- und Heckständer sowie Kindersitze. Gegenstände, die nicht unmittelbar zum Fahrzeug gehören, wie Handys oder Reisegepäck, sind nicht über die Kfz-Versicherung abgedeckt. Das Gleiche gilt für mobile Navigationsgeräte. Einige wenige Tarife

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www.martinmeiners.de

Datum

5. November 2014
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