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Tourenplanung: Gut geplant, Zeit gespart

Routen mit mehreren Etappenzielen vor der Fahrt am PC anlegen und an die Navi vom Auto senden? Bei Premium-Herstellern geht das bereits. Die letzten Meter navigiert das Smartphone.

Geht es Ihnen genauso? Ziele über fummelige Drehregler ins Navisystem einzugeben raubt einem den Nerv. Und lange Adressen auf einem Touchscreen eintippen, lenkt zu sehr vom Verkehr ab. Mit der Spracheingabe stehen ohnehin die meisten Autofahrer auf Kriegsfuß. Also bleibt nichts anderes übrig, als sich vor der Abfahrt Zeit zu nehmen, das Navisystem neu zu programmieren. Für Außendienstler im Dauereinsatz mit täglich mehreren Kunden ein unnötiger Zeitverlust. Eventuell liegt gar nicht die vollständige Adresse vor, weshalb Sie zusätzlich Ihr Smartphone zücken müssen, um nach der genauen Adresse zu googeln. Wohl dem, der nicht gerade im Funkloch steckt.

Ein Tipp für die Fahrer

Sie können ihre Routen auch ganz einfach am Computer am Arbeitsplatz aus oder am heimischen PC planen und anschließend schon am Abend vor der Fahrt in ihren Firmenwagen senden. Der nächste Tag verläuft definitiv entspannter, versprochen. Wir sprechen aus Erfahrung. Wir haben es an einem BMW 320d Gran Turismo ausprobiert (Fahrbericht Seite xx). An Bord: Das große Navi für 2.689 Euro samt Kommunikationsmodul BMW Connected Drive, wie BMW es für alle Modelle abietet. Das System erleichtert den Reise-Alltag beträchtlich. Zumal außer BMW bislang nur Audi und mit der neuen E-Klasse auch Mercedes eine komplette Routenplanung mit mehreren Zielen anbietet.

Wir haben es ausprobiert.Unsere Reise führt von Stuttgart zu drei Terminen in und um Köln, am nächsten Tag zu Besuchen nach Frankfurt und dann mit Abstecher bei Verwandten in Pforzheim zurück nach Stuttgart. Zusammen mit Hotel und Lieblings-Italiener am Abend kommen schnell mehr als 20 Ziele zusammen, die wir uns schon vorher im Online-Portal von BMW Connected Drive zurechtlegen. Über die von Google Maps integrierte Suchmaske findet das System anhand von Stichwörtern die gewünschten Ziele. Durch die Autovervollständigung reichen schon wenige Buchstaben, um die richtigen Locations anzuzeigen. Alle Ziele haben wir in nicht einmal zwei Minuten eingetippt, abgespeichert und als Route verpackt an den Wagen gesendet. Grundvoraus-setzung ist eine SIM-Karte im Wagen, der zudem uim Freien stehen muss. Denn ohne Funksignal kommt keine Nachricht an.

Einstellungen nur für gesamte Route

Bei der Routenplanung können Sie Ihre Reisezeit und die Kilometer einsehen. Leider aber nicht für einzelne Etappen. Sie können zwar Mautstraßen, Autobahnen und Straßen mit Vignettenpflicht meiden, allerdings nur für die komplette Route und nicht für einzelne Etappen. Das ist vor allem ärgerlich, wenn es über die Grenze hinaus ins Ausland geht.

In unserem BMW genügen wenige Klicks mit dem iDrive-Drehknopf, um die Route in der Navi zu laden und den langen Reisetag zu starten.

Sollte es direkt vor dem Ziel keine Parkmöglichkeit geben, übernimmt das Smartphone die Navigation für die letzten Meter. Bei unserem 3er geht das mittels BMW Connected App. Sobald wir den Wagen geparkt haben, zücken wir das Smartphone und öffnen die App. Das Programm kennt unser Ziel bereits und lotst uns direkt vor die Tür.

Ein Kunde sagt kurzfristig ab? Kein Problem. Sie können Ziele innerhalb einer Route einzeln auswählen, gegebenenfalls auch auslassen. Das ist der große Vorteil gegenüber Routen, die sman bei Google Maps mit Zwischenpunkten zusammenbaut und in mobile Navi-Geräte überspielt. Man muss hier nämlich jeden Punkt abfahren, andernfalls geht die Navi nicht zum nächsten Ziel weiter.

Alternativ können Sie über das BMW-Portal auch nur einzelne Adressen als Sonderziel an Ihren Dienstwagen schicken. Diese Funktion bieten viele andere Premium-Hersteller wie Mercedes und Volvo ebenfalls an, aber auch Importeure wie Hyundai, Kia und Nissan.

Unterhaltung für unterwegs

Eine gute Navi ist bei langen Reisen das eine, Unterhaltung für manche Außendienstler aber fast genauso wichtig. Bei BMW können Sie über die BMW Connected App Musik von Ihrem Smartphone via Bluetooth abspielen. Die Musik-Apps vom Mobiltelefon werden dabei ins BMW-System übertragen und so geschickt integriert, dass sich der Fahrer per iDrive-Steuerung durchs Menü auf dem Navi-Bildschirm zappt. Einzelne Playlists und Lieder lassen sich wie auf dem Smartphone gewohnt auswählen. An Musik-Apps hat BMW bislang Spotify, Amazon Music, Deezer und Napster integriert. Hörbücher können Sie über Audiobooks steuern, Webradio von Aupeo,
Tune In und Stitcher.

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Datum

7. April 2016
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