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Toyota: Mit Lexus den Flottenmarkt weiter ausbauen

Mit einem eigenen Full-Service-Leasing will Toyota auf dem deutschen Markt das Flottengeschäft stärker ausbauen. Dazu hat die Deutschland-Zentrale in Zusammenarbeit mit der Toyota Bank ein neues Programm geschnürt.

Für Automobil-Importeure ist der Flottenhandel hierzulande ein schwieriges Pflaster: Rund 80 Prozent des Geschäftes fallen auf die deutschen Hersteller. Für die anderen bleibt da nicht viel übrig. Das musste auch Toyota in der Vergangenheit feststellen. Von insgesamt rund 83.000 verkauften Fahrzeugen gingen im letzen Jahr nur gut bescheidene 10.375 Wagen in gewerbliche Hände.

Prius legt im Taxigewerbe weiter zu

Während das Hybridmodell Prius im Taxigewerbe mit 500 Fahrzeugen pro Jahr zugelegt hat, spielt das Fahrzeug mit seiner alternativen Antriebstechnolgie in anderen Fuhrparks meist nur eine untergeordnete Rolle. Zwar schlugen sich die Modelle Aygo mit knapp 2.000 und Yaris sowie Hilux mit jeweils rund 1.800 verkauften Einheiten im letzen Jahr ganz wacker, dennoch waren die Absätze bescheiden. In der Zulassungsstatistik belegte der japanische Hersteller 2012 gerade nur Platz 11.

Wachstumschancen in Kleingewerbe und Mittelstand

Das Großkundengeschäft wickelt Toyota mit dem Dienstleister ALD Automotive ab. Wachstumschancen versprechen sich die Kölner vor allem im kleinen und mittleren Gewerbe. Aus diesem Grund bieten sie zum ersten Mal einen eigenen Servicedienst an. Das Full-Service-Leasing, welches in Zusammenarbeit mit der hauseigen Toyota Bank und der Nobelmarke Lexus im Sommer an den Start geht, umfasst neben dem Finanzierungsleasing, den Service, die Wartung und den Verschleiß. Zum Komplett-Angebot gehört darüber hinaus die Festsetzung der Restwerte wie auch die Fahrzeugrücknahme über den Handel. Hierfür stockt Toyota Deutschland das Personal der Key Account Manager von zwei auf vier auf. Toyota erhofft sich ein mittelfristiges Absatzziel von zwei Prozent Marktanteil und gut 14.000 Einheiten. Hierbei sollen zukünftig auch zwei wichtige Fahrzeuge unterstützend beitragen, die bislang im Gewerbe-Portfolio der Japaner gefehlt haben: Ein kompakter Kombi, wie auch ein leichtes Nutzfahrzeug.

Kooperation mit PSA und BMW

Mit dem im Sommer debütierenden Auris Touring Sports, den es auch als Hybrid gegen wird, sowie dem aus der Kooperation mit PSA (Citroen/Peugeot) stammende Kleintransporter ProAce wird diese Lücke geschlossen. Auch von der Zusammenarbeit mit BMW erhoffen sich Japaner einen stärkeren Absatz im Gewerbemarkt. Denn die Bayern liefern zukünftig Dieselmotoren mit 1,6- und Zweiliter Hubraum, die in Kompakt-, beziehungsweise Mittelklassefahrzeugen von Toyota zum Einsatz kommen werden. Spezielle Fahrzeuge mit Business-Paket, wie der Auris und der Lexus CT 200 runden zudem das neue Angebot ab um den Gewerbemarkt professioneller bedienen zu können.

Autor

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Toyota

Datum

4. März 2013
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