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VMF-Index: VMF-Index Restwerte im Sinkflug

Die Preise für Gebrauchtwagen fallen weiter. Derzeit liegt der Wiederverkaufswert nach zwei Jahren nur noch bei 34,2 Prozent.

Wer seine Dienstwagen verkaufen will, muss derzeit knapp kalkulieren. Laut Restwert-Index des Verbands der markenunabhängigen Fuhrparkmanagementgesellschaften (VMF) sank der durchschnittliche Wiederverkaufswert seit Januar 2013 um einen weiteren Prozentpunkt und weist im August 34,2 Prozent der unverbindlichen Preisempfehlung (UPE) der Hersteller aus. "Die Preisentwicklung überrascht uns angesichts der gesamten Marktentwicklung nicht. Sie ist auch kein Beinbruch für Fuhrparkbetreiber, wenn die Verluste am Gebrauchtwagenmarkt bei den Leasinggesellschaften noch aufgefangen werden können", sagt Michael Velte, Vorstandsvorsitzender des VMF. Die gefallenen Restwerte müssen nicht immer zwangsläufig Erhöhungen bei Leasingraten nach sich ziehen.

Überangebot macht die Preise kaputt

Aufgrund der hohen Anzahl an Eigenzulassungen sowie dem rückläufigen Flottenmarkt entstehen Überkapazitäten an sogenannten jungen Gebrauchten. "Diese drücken auf die Preise der normalen Gebrauchten, wozu auch Leasingrückläufer zählen", sagt Velte. Selbst der Zentralverband Deutsches Kraftgewerbe (ZDK) kritisierte dieses Verhalten im letzten Jahr deutlich. Bei einem durchschnittlichen Neuwagenpreis von 26.000 Euro hat ein gebrauchtes Fahrzeug derzeit also nur noch einen Restwert von 8.892 Euro, dagegen wurden vor zwei Jahren im Durchschnitt noch 10.296 Euro erzielt. Jeder Prozentpunkt des Restwertindex macht eine mögliche Differenz von 260 Euro nach oben oder unten aus.

Autor

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Fotolia Sven Hoppe

Datum

19. September 2013
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