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Volkswagen-Konzern: Brennstoffzellen halten Einzug

Der Volkswagen-Konzern hat bereits eine Hand voll Brennstoffzellen-Fahrzeuge entwickelt. Die neuesten sind der Audi A7 h-tron sowie der Passat HyMotion, die sogar schon für kurze Ausfahrten zur Verfügung standen. Auch der Golf Variant fährt bereits als HyMotion vor. Kaufen kann man diese Autos aber noch nicht.

Die Brennstoffzelle als Energiereservoir fürs Auto feiert Renaissance. Auch VW und Audi zeigen, wie sie in Zukunft mit Kraft aus Wasserstoff weiter fahren wollen als mit den aktuellen batteriebetriebenen E-Autos. Die Marke VW hat die Brennstoffzelle dafür erstmals an Bord eines neuen Golf gewuchtet, Audi kombiniert die Technik mit seinem markentypischen Allradantrieb. Auf die Straße werden die nun auf der Los Angeles Auto Show vorgestellten Zukunftsautos aber nicht so bald rollen.

Probeweise hat VW die Brennstoffzelle schon in mehreren Generationen von Fahrzeugen montiert. Bei der Studie Golf Variant Hymotion ist sie nun erstmals mit der neuen Baukasten-Technologie kombiniert, auf der künftig nahezu alle Modelle der Wolfsburger basieren werden. Gezeigt werden soll mit dem Konzeptfahrzeug daher vor allem eines: Wir könnten, wenn wir wollten. Und dann nicht nur bei einem Auto wie aktuell Toyota; der Hauptkonkurrent um den Spitzenplatz auf dem Weltmarkt hat an gleicher Stelle mit der Limousine Mirai bereits ein serienreifes Brennstoffzellenauto präsentiert, das 2015 auch in Europa auf den Markt kommt.

Audi kombiniert Brennstoffzelle mit Plug-in-Technik

Audi dreht die Technik-Schraube noch etwas weiter und kombiniert die Brennstoffzelle im A7 Sportback H-Tron Quattro mit Allradantrieb und Plug-in-Hybridtechnik. Neben der Wasserstoffzelle kommt dabei ein an der Steckdose aufladbarer Lithium-Ionen-Akku zum Einsatz.

Bislang sind beide Modelle aber eher Fingerübungen. Eine Serienumsetzung wird es erst geben, wenn Markt und Infrastruktur es rechtfertigen, so Audi-Technikvorstand Ulrich Hackenberg. Für die Schwestermarke gilt Ähnliches. Solange es weder ein einigermaßen dichtes Tankstellennetz gibt, noch die Brennstoffzellen zu marktgängigen Preisen verfügbar sind, wird der norddeutsche Konzern auf konventionelle E-Autos und Plug-in-Modelle setzen. Vor 2020 dürfte wohl kaum ein Audi oder VW serienmäßig mit Brennstoffzelle gebaut werden.

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VW

Datum

20. November 2014
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