Alles über Zertifizierter Fuhrparkmanager (Dekra)
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Zertifizierter Fuhrparkmanager Teil 7: Dienstwagenmanagement und Nachhaltigkeit

Lehrgang zum zertifizierten Fuhrparkmanager. Teil 7: Dienstwagenmanagement und Nachhaltigkeit im Fuhrpark.

Auf zum Endspurt, lautete das Motto der 13 Teilnehmer beim letzten Teil der Ausbildung. Im Mittelpunkt von Modul sieben standen Dienstwagenmanagement und Nachhaltigkeit im Fuhrpark. Zu den Schwerpunkten zählten Dienstwagenordnung- und Überlassungsvertrag sowie alternative Antriebe und ihre Vor- und Nachteile. "Knapp ein Drittel aller Fuhrparks besitzen keine Car Policy", erklärt Marc-Oliver Prinzing. Für Firmen gibt es unterschiedliche Motive, ihren Mitarbeitern einen Dienstwagen zur Verfügung zu stellen: von der Mitarbeiterbindung über betriebsbedingte Notwendigkeit bis hin zum Image. "Je nach Branche können Firmen, die attraktive Dienstwagen zur Verfügung stellen, gute Fachkräfte gewinnen und an sich binden", sagt Prinzing.

Die Dienstwagenordnung zählt zu den wichtigsten Instrumenten der Flotte

Dazu gibt es unterschiedliche Modelle: Dienstwagen statt Gehaltserhöhung, Dienstwagen mit privater Zuzahlung und Dienstwagen statt Gehalt. Doch um am Ende die richtige Entscheidung zu treffen, müssen Fuhrparkleiter erst einmal mit spitzem Stift die einzelnen Möglichkeiten durchrechnen – das gilt sowohl für den Mitarbeiter, als auch für das Unternehmen.Allerdings sollten Dienstwagenordnung und Dienstwagenüberlassungs-vertrag nicht in eine Schublade geworfen werden. Während die Dienstwagenordnung vorsieht, wer welches Fahrzeug, zu welchen Konditionen bekommt, regelt die Nutzungsvereinbarung den Umgang mit dem Fahrzeug. Aus diesem Grund empfiehlt Prinzing auf jeden Fall zwei getrennte Dokumente."Hier sollte Klarheit herrschen, das ist der Schlüssel für Fuhrparkleiter", sagt Prinzing. Nach dem ausführlichen theoretischen Teil, mussten die Teilnehmer anhand von Praxisbeispielen herausfinden, wo die unterschiedlichen Fallstricke liegen könnten, beziehungsweise, wo noch Optimierungspotenzial vorhanden ist. Probleme gibt´s häufig bei den Regelungen zur Rückgabe in Sonderfällen wie zum Beispiel bei Kündigung oder Krankheit. "Häufig ist es schwer, die richtigen Formulierungen zu finden", sagt Prinzing. Orientierung verspricht der Musterüberlassungsvertrag vom Bundesverband für Fuhrparkmanager (BVF).

Betriebsrat und Belegschaft sollten Entscheidungen mittragen

Doch damit ist es nicht getan. Prinzing spricht zwei grundsätzliche Empfehlungen an die Teilnehmer aus: »Wer in seinem Unternehmen den Nutzungsvertrag ändern will, sollte von Anfang an den Betriebsrat mit ins Boot nehmen Auf zum Endspurt, lautete das Motto der 13 Teilnehmer beim letzten Teil der Ausbildung. Im Mittelpunkt von Modul sieben standen Dienstwagenmanagement und Nachhaltigkeit im Fuhrpark. Zu den Schwerpunkten zählten Dienstwagenordnung- und Überlassungsvertrag sowie alternative Antriebe und ihre Vor- und Nachteile.

"Knapp ein Drittel aller Fuhrparks besitzen keine Car Policy", erklärt Marc-Oliver Prinzing. Für Firmen gibt es unterschiedliche Motive, ihren Mitarbeitern einen Dienstwagen zur Verfügung zu stellen: von der Mitarbeiterbindung über betriebsbedingte Notwendigkeit bis hin zum Image. "Je nach Branche können Firmen, die attraktive Dienstwagen zur Verfügung stellen, gute Fachkräfte gewinnen und an sich binden", sagt Prinzing.

Die Nerven liegen teilweise blank, trotzdem bleibt die Stimmung gut

Nun haben sie genau vier Stunden Zeit, um die Materie durchzuarbeiten, zu analysieren und alle Schwachpunkte herausfinden. »Zusätzlich müssen sie eine Präsentation für das Flipchart vorbereiten«, erklärt Prinzing das Prozedere. Tag zwei: Jeder Teilnehmer erhält zehn Minuten Zeit, den Prüfern seine Erkenntnisse zur Fallstudie vorzustellen. Dazu gehört, die grundlegenden Schwächen aufzuzeigen, passende Maßnahmen vorzuschlagen und deren Priorisierung anzugeben. Zur Jury gehören neben Marc-Oliver Prinzing auch Axel Schäfer (BVF), Dirk Etzelsdörfer (Dekra) und Stefanie Todt (Dekra).

"Das Zeitfenster für die Präsentation haben wir bewusst knapp gewählt", erklärt Prinzing. Schließlich hat man im eigenen Unternehmen auch nicht ewig Zeit, seine Vorschläge vorzustellen. Wer länger braucht, muss mit Punktabzug rechnen. "Das passiert immer mal wieder." Die Jury bewertet die fachliche Darstellung und die Priorisierung. Nach einer eingehenden Besprechung erhält der Teilnehmer gleich im Anschluss sein Ergebnis.
Am Ende sind alle erleichtert, alle sind durchgekommen. "Obwohl die Nerven teilweise blank lagen, blieb die Stimmung ausgesprochen gut", sagt Prinzing. Und das zu Recht: "Der Münchner Kurs hat ausgesprochen gute Ergebnisse erzielt", resümiert Prinzing. Vier Teilnehmer haben mit Auszeichnung bestanden und zum ersten Mal hat mit Frank Silbereisen ein Teilnehmer 174 von 175 Punkte geholt. "Das war sensationell", freut sich Prinzing.

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16. Juli 2015
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