Zoom
Foto: Huk-Coburg

Absicherung am Unfallort

In fünf Schritten zum Retter

Kommt man als erster an eine ungesicherte Unfallstelle ist erste Hilfe angebracht. Aber sich selbst in Gefahr bringen, sollte man dabei nicht.

Als erster an einen ungesicherten Unfallort zu kommen, kann im ersten Moment jeden überfordern. Trotzdem: Einfach weiterfahren und denken „Ein anderer macht‘s“ geht gar nicht. Denn wer keine "Erste Hilfe" leistet, macht sich strafbar! Deshalb muss man aber auch nicht überhastet reagieren und sich möglicherweise noch selbst in Gefahr bringen. Wer ein paar Dinge beachtet, kann in einer solchen Situation sicher und korrekt handeln.

Erreicht man eine ungesicherte Unfallstelle, sollte das eigene Fahrzeug zunächst bei eingeschalteter Warnblinkanlage sicher abgestellt werden. Vor dem Ausstieg wird eine Warnweste angelegt und anschließend ein Warndreieck entgegen der Fahrtrichtung am rechten Fahrbahnrand aufgestellt. Auf der Landstraße sollten zwischen Unfall und Warndreieck etwa 100 Meter liegen, auf der Autobahn 200 Meter. Örtliche Gegebenheiten wie Kuppen oder Kurven müssen natürlich berücksichtigt werden.

Ist die Unfallstelle abgesichert, wird unter "112" der Notruf abgesetzt. Informationen zum Ort, der Art des Unfalls und einer möglichen Zahl von Verletzten helfen der Zentrale, genügend und die richtige Hilfe loszuschicken. Für Rückfragen sollte die eigene Mobilnummer beim Notruf hinterlegt werden.

Danach ist es Zeit, sich um mögliche Verletzte zu kümmern. Dabei gilt: Keine erste Hilfe zu leisten ist strafbar, "falsche" dagegen nicht. Scheu ist hier also unnötig und auch Laien können mit wenig Aufwand helfen. Zuspruch für Verletzte, eine wärmende Rettungsdecke oder das Stillen von Blutungen mit bordeigenem Verbandsmaterial ist auch für Ungeübte kein Problem.

Ist man selber am Unfall beteiligt und hat die Unfallstelle abgesichert, kann – solange kein Personenschaden passiert ist – zudem ein Unfallbericht für die Versicherung ausgefüllt werden. Diesen erhält man entweder beim Versicherer oder im Internet. Vermerkt werden sollten alle Fahrzeugdaten, der Ort sowie eventuelle Zeugen. Und im Smartphone-Zeitalter ist auch das Schießen möglichst vieler Fotos für die Beweissicherung kein Problem.

Autor

Datum

28. Februar 2018
Kommentare
Kostenloser Newsletter
Newsletter Small

+++ Alle Tests +++
+++ Alle News +++

Und immer bequem und kostenlos per E-Mail.

  • Alle Bereiche
  • Branche
  • Auto
  • Management
  • ecoFleet
  • Recht/Steuer
  • Service
  • Firmenauto des Jahres