Auto-Diebstähle

Weniger Fälle, höhere Schäden

Foto: Daimler

Airbags, Infotainment-Systeme und teure Autoradios waren bei Dieben zuletzt weniger begehrt. Trotzdem wächst der Schaden.

Die Zahl von aus Autos gestohlenen Airbags, Navis und Co. ist im vergangenen Jahr in Deutschland gesunken. Trotzdem ist ein höherer Schaden als im Vorjahr entstanden, wie wie der Versicherungs-Gesamtverband GDV mitteilt. Insgesamt wurden den Assekuranzen 2017 rund 90.000 Diebstähle von Autoteilen gemeldet, 15 Prozent weniger als im Vorjahr. Im Schnitt entstand pro Fahrzeug ein Schaden von 1.848 Euro (alle Preise netto), 2016 lag der Betrag noch bei knapp 1.764 Euro. Gegenüber 2014 sind die Kosten um rund ein Drittel gestiegen.

Der entstandene Gesamtschaden durch Aufbruch und Entwendung von Airbags, Navigationsgeräten und Co. Iag 2017 bei rund 168 Millionen Euro. Teuer kommt die Versicherung vor allem der Diebstahl elektronischer Geräte wie Navigationssysteme, im Schnitt beträgt der Schaden hier 3.949 Euro. Der Grund: Die Diebe zerstören beim Ausbau des Geräts häufig die gesamte Mittelkonsole oder gleich das komplette Cockpit. Der Diebstahl fest eingebauter Autoteile ist durch die Kaskoversicherung gedeckt. Nicht versichert sind frei im Fahrzeug liegende Teile wie Smartphones, Taschen oder portable Navis.

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