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Brennstoffzellen-Technik

Gibt's Wasserstoff bald an jeder Tankstelle?

Foto: DLR

Mit dem Wasserstoffauto kann man nicht einfach an jeder Tankstelle vorfahren. Das könnte sich bald jedoch ändern.

Ein neues Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff aus Diesel haben Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt entwickelt. Die Technik soll den Ausbau des entsprechenden Tankstellennetzes beschleunigen und dem Brennstoffzellenauto zum Durchbruch verhelfen.

Die kompakte Anlage soll an konventionellen Tankstellen eingesetzt werden, um den dort vorhandenen Diesel oder Biodiesel in das Gas umzuwandeln. In einer Stunde können laut den Entwicklern aus 20 Litern Flüssigkraftstoff rund 4,4 Kilogramm H2-Gas hoher Reinheit hergestellt werden. Das reicht, um etwa eine Mercedes B-Klasse F-Cell zu betanken. Der noch nicht offiziell erhältliche Kompakt-Van benötigt knapp ein Kilogramm H2 auf 100 Kilometern.

Der Herstellungspreis pro Kilo Gas beträgt mit der neuen Technik rund 5,80 Euro. Laut dem DLR ist das an der Schwelle zur Wirtschaftlichkeit. Die Forscher bezeichnen ihre Entwicklung als „Brückentechnologie“, die bis zu einem Ausbau der Wasserstoff-Infrastruktur Versorgungslücken schließen soll.

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