Deutsche Umwelthilfe

Bundesbehörden zunehmend klimafreundlich

Deutscher Bundestag faehrt effiziente  Audi ultra-Modelle Foto: Audi

Die Bundesbehörden und ihre Leiter sind zunehmend klimafreundlich unterwegs. Das ist das Ergebnis der vierten Dienstwagenabfrage der Deutschen Umwelthilfe (DUH).

Anders ist es bei den öffentlichen Unternehmen: Sie besitzen zwar eine klimaverträgliche Flotte, aber nur ein Firmenchef wird seiner Vorbildfunktion gerecht und unterschreitet mit seinem Dienstwagen den in der EU seit 2012 geltenden Grenzwert von 130 g CO2/km. Zu diesem Ergebnis kommt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) in ihrer vierten Dienstwagen-abfrage.

Insgesamt erhalten 19 von 29 Bundesbehörden die "Grüne Karte" für ein glaubwürdiges Klimabewusstsein. Vier Behörden konnten sich von einer gelben Karte auf eine grüne Karte verbessern. Zehn Behörden erhalten die "Gelbe Karte" für gute Ansätze. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß aller erfassten Behördenflotten ist 2015 auf 125 g CO2/km gesunken (2014: 131 g CO2/km).

Deutlich schlechter schneiden die Banken in Landes- oder Bundesbesitz sowie die öffentlichen Unternehmen ab. Vier von 18 Befragten erhalten eine "Grüne Karte". Fünf Unternehmen sehen die "Gelbe Karte". Neun "Rote Karten" wurden für zu hohe CO2-Emissionen oder wegen mangelnder Transparenz vergeben.

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