E-Autos aus China Weniger Einheiten, mehr Marktanteil

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E-Autos aus China stehen im Mittelpunkt von Subventionsvorwürfen der EU. In der Import-Statistik liegen sie eindeutig an der Spitze, noch vor Südkorea und Tschechien.

China bleibt wichtigster E-Auto-Importeur. In den ersten vier Monaten lag der Anteil chinesischer Fabrikate an allen eingeführten Pkw bei 40,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt vor dem Hintergrund möglicher EU-Strafzölle mitteilt. Im Vorjahr kamen 29 Prozent aller importierten E-Autos aus China. Bereits damals war China klar die Nummer eins vor Südkorea und Tschechien mit jeweils rund 10 Prozent.

Stückzahlen sind in den ersten Monaten gesunken

Die Stückzahlen sind in den ersten vier Monaten 2024 allerdings gesunken: Zwischen Januar und April landeten 31.500 chinesische Elektro-Pkw an, knapp 16 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damit schnitten die Hersteller aus Fernost aber immer noch besser ab als die Konkurrenz aus Südkorea, Spanien oder Tschechien: Insgesamt sank die Zahl der Importe um 45 Prozent auf 77.000 Fahrzeuge.

EU-Kommission droht mit Strafzöllen

Die deutschen Pkw-Ausfuhren nach China sind in den ersten vier Monaten um 1,4 Prozent auf 79.700 Einheiten gesunken. Der Export reiner E-Autos nach China stieg um 77,4 Prozent auf 4.100 Fahrzeuge.

Die EU-Kommission droht mit hohen vorläufigen Strafzöllen auf E-Autos aus China. Das könnte auch westliche Autobauer treffen, die dort für den Exportmarkt produzieren. Außerdem gilt als wahrscheinlich, dass auch China die Einfuhr deutscher und europäischer Fahrzeuge teurer machen würde.

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