Elektro-Kleinstwagen Citroen Ami

Kleiner Freund

Citroen Ami 2020 Foto: Citroen 4 Bilder

Mit dem Mini-Auto Ami, der noch kleiner als ein Smart ist, will Citroen die innerstädtische Mobilität revolutionieren.

Zu viele und zu große Autos – es wird eng in den Städten. Citroen will den Menschen aber trotzdem innerstädtische Mobilität ermöglichen und stellte jetzt einen nur 2,41 Meter kurzen elektrischen Zweisitzer vor, der gerade mal einen halben Parkplatz als Stellfläche braucht. Der kantig kastige Ami sieht ein wenig aus wie eine Schachtel auf Rädern, bietet aber auf knapp 3,5 Quadratmetern Fläche erstaunlich viel Platz. Selbst im fast 30 Zentimeter längeren Smart fühlt man sich beengter. „Wir haben den Ami konsequent von innen nach außen entwickelt. Erst als alles passte, entwarfen wir die Schale außen herum“, sagt Designer Pierre Leclerc.

Sein Team versuchte umzusetzen, was Citroen ins Lastenheft schrieb: Der Ami sollte ein einfaches, billiges, kleines und elektrisches Fahrzeug für jedermann werden. Heraus kam die Mobilitätslösung Ami – Citroen spricht bewusst nicht von Auto. Den Ami kann man außerdem ausschließlich online bestellen und er wird vom Paketdienst nach Hause geliefert.

Im Gegensatz zum Mini E-Fahrzeug Renault Twizy, der mehr einem überdachten Motorrad ähnelt, hat der Ami eine geschlossene Karosserie und sogar eine Heizung. Das war’s dann aber auch an Komfort: Zwei schmale Sitze, Glasdach, Klappfenster, jede Menge Hartplastik und Netze als Ablagen in den Türen.

Citroen Ami 2020 Foto: Citroen
2,41 Meter kurz und 45 km/h schnell: Citroen Ami

Aber die Franzosen sprechen ja auch von einer bequemen Alternative zum E-Scooter, Elektroroller oder Fahrrad. Dass der funktionale Innenraum ein wenig wie von Playmobil zusammengesteckt wirkt, dürfte wohl am günstigen Preis liegen. In Frankreich startet der Ami ab Sommer 2020 für 6.900 Euro brutto. Alternativ wird er für 19,99 Euro pro Monat verleast.

Im Boden des 45 km/h schnellen Miniflitzers lagert eine 5,5 kWh große Lithium-Ionen-Batterie. Mit einer Stromladung soll er rund 70 Kilometer weit, um dann an jeder Haushaltssteckdose in drei Stunden aufgeladen zu werden.

In Frankreich und vielen anderen Ländern Europas darf man den Amit schon ab 14 und ohne Führerschein fahren. In Deutschland muss der Fahrer 16 sein und die Führerscheinklasse AM haben.

Ob sich der Ami in Deutschland durchsetzt, bleibt abzuwarten. Der Käufer muss sich dafür begeistern, 7.000 Euro, bei etwas Ausstattung auch mehr, für ein Fahrzeug auszugeben, das mit 45 km/h zum Verkehrshindernis wird. Und wer will sich in Zeiten des Sharing-Gedankens trotz billiger Raten vier Jahre mit einem Leasingvertrag an ein solches Fahrzeug binden? Da müssen sich die Franzosen andere, kürzer laufende Mietmodelle einfallen lassen. Fürs Carsharing eignet sich der kleine Cityflitzer aber bestimmt. In Paris wird er jedenfalls ab Sommer zu mieten sein, für 26 Cent pro Minute. Wenn die Pariser den Ami annehmen, will ihn die PSA-Mobilitätsplattform Free2Move auch in anderen Städten einführen.

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