Elektro-Lieferwagen

Deutsche See fährt künftig mit Streetscootern

Foto: Deutsche See

Die Fischmanufaktur Deutsche See fährt als erster Kunde mit den Streetscootern der Deutschen Post. Die extra eingebauten Kühlkoffer sorgen für die Frische der Ware.

Erst kürzlich kam die Deutsche See wegen der Klage gegen den VW Konzern in die Schlagzeilen. Jetzt macht das Unternehmen wieder auf sich aufmerksam, als einer der ersten Kunden für den von der Post entwickelten Streetscooter. Die E-Transporter sind ab sofort in Köln unterwegs. Nach und nach sollen rund 20 weiteren Standorte hinzukommen. Erstmals wird der Transporter mit einem Kühlkoffer ausgerüstet, der bis zu 680 Kilogramm Frischfisch durch das Stadtgebiet transportieren kann. Eine Photovoltaik-Folie auf dem Dach des Fahrzeugs unterstützt die Kälteanlage und entlastet auf diese Weise den Akku. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bremerhaven spricht von einer Premiere: Noch nie zuvor sei eine derartige Technologie zur Kühlung der Ware in einem Elektro-Lieferwagen installiert worden. "Mit unserem innovativen neuen Fahrzeug kommt unser Fisch nicht nur gewohnt frisch, sondern gleichzeitig auch extrem umweltfreundlich bei unseren Kunden in der Stadt an", erklärt Deutsche See-Geschäftsführer Egbert Miebach.

Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben

Das Thema Nachhaltigkeit hat sich das Unternehmen mit mehr als 1.700 Mitarbeitern auf die Fahnen geschrieben: Zum Beispiel engagiert es sich für den Erhalt der Fischbestände und den Umweltschutz und erhielt dafür 2010 den Preis als Deutschlands nachhaltigstes Unternehmen. "Wir freuen uns mit Streetscooter einen Fahrzeugbauer gefunden zu haben, der das Thema urbane E-Logistik ernst nimmt und echte Lösungen anbietet", erklärt Miebach. Das ist auch im Kontext zu der Klage des Unternehmens gegen Volkswagen zu verstehen. Im Februar dieses Jahres verklagte Deutsche See als erster deutscher Großkunde den Fahrzeugbauer im Zusammenhang mit dem Abgasskandal. Insgesamt 11,9 Millionen Euro Schadenersatz fordert die Fischmanufaktur, wie verschiedene Medien berichteten.

80 Streetscooter bestellt

Knapp 500 Fahrzeuge sind laut Deutsche See vom Skandal betroffen. "Der Volkswagen-Konzern hat Deutsche See über den Einsatz von bewusst manipulierender Defeat Device-Technik in Dieselfahrzeugen nicht aufgeklärt", heißt es in einer entsprechenden Mitteilung des Unternehmens. Nun bestellt der Fischhändler laut Medienberichten 80 Fahrzeuge bei Streetscooter. Die Tochterfirma der Deutschen Post wurde im Jahr 2010 gegründet und baut seitdem erfolgreich eigene Elektrofahrzeuge.

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