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Endspurt im VW-Abgasskandal

KBA gibt grünes Licht

Foto: VW

Die Umrüstung für die letzten Diesel-Fahrzeuge des VW-Konzerns kann beginnen: 2,6 Millionen 1,6-Liter-TDI müssen in die Werkstatt.

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat die Umrüstungspläne des VW-Konzerns für den 1,6-Liter-Dieselmotor freigegeben. 2,6 Millionen Konzernmodelle mit dem TDI-Aggregat des Typs EA189 werden nun nach und nach zurückgerufen. Der 1,6-Liter-Motor ist die dritte und letzte Hubraumklasse, die der VW-Konzern im Rahmen des Abgasskandals umrüsten muss.

Die Fahrzeughalter werden in den kommenden Wochen sukzessive benachrichtigt, danach können sie einen Termin zur Umrüstung in einer Vertragswerkstatt vereinbaren. Dort wird sowohl ein Software-Update vorgenommen als auch ein so genannter Strömungsgleich-richter vor dem Luftmassenmesser befestigt. Die für den Kunden kostenlose Umsetzung soll laut VW weniger als eine Stunde Arbeitszeit in Anspruch nehmen. Der Konzern versichert zudem im Rahmen des Rückrufprozesses werde allen Kunden eine angemessene und kostenfreie Ersatzmobilität angeboten.

Laut VW hat das KBA bestätigt, dass mit der Umsetzung der technischen Lösungen für diese Modelle keine nachteiligen Veränderungen der Verbrauchswerte, Leistungsdaten und Geräuschemissionen verbunden seien. Außerdem erfüllten die Fahrzeuge nach der Umrüstung alle gesetzlichen Anforderungen sowie die jeweils gültigen Abgasnormen. Die Umrüstung für Fahrzeuge mit betroffenen 2,0- und 1,2-Liter-TDI-Motoren läuft bereits seit einigen Monaten.

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