Erdgasmodelle von VW

Mehr Reichweite dank Zusatztank

Der VW Polo GTI fähr nun weiter. Foto: VW

VW schrumpft den Benzintank seiner Erdgasautos und packt stattdessen mehr alternativen Sprit an Bord.

Mit zusätzlichen Erdgastanks erhöht VW die Reichweite seiner TGI-Modelle. Beim 90 PS starken Kleinwagen Polo wächst der mitführbare Gasvorrat dadurch von 11 auf 13,8 Kilogramm, was die maximale Fahrdistanz um 60 Kilometer auf 368 Kilometer steigen lässt. Das Kompaktmodell Golf kann nun 17,3 statt 15 Kilogramm Erdgas mitführen und kommt damit bis zu 422 Kilometer weit – ein Plus von 80 Kilometern. Zudem löst im Golf ein 1,5-Liter-Turbo-Ottomotor mit 130 PS den bisherigen 1,4-Liter-Turbo mit 110 PS ab. Die Preise für die überarbeiteten Erdgasautos starten bei 16.640 Euro netto (Polo) beziehungsweise 22.250 Euro netto (Golf).

Um Platz für den zusätzlichen Erdgastank zu schaffen, wurde der bislang eingebaute vollwertige Benzintank verkleinert. Statt 40 Liter fasst dieser nun noch einen Notvorrat von 9 Litern. Die Gesamtreichweite der Fahrzeuge sinkt demnach. Durch das Schrumpfen des Benzintanks werden die TGI-Modelle aus juristischer und technischer Sicht von bivalenten zu quasi-monovalenten Erdgasautos. Diese Unterscheidung vereinfacht für den Hersteller das Typgenehmigungs-Verfahren, hat aber für Kunden aktuell keine weitere Bedeutung.

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