Extremer Pick-up von Hennessey

Drei Achsen machen den Unterschied

Pick-ups der Extreme Foto: Hennessey 32 Bilder

Der legendäre US-Tuner Hennessey geht mit einem neuen Projekt an den Start: Neues Projekt von Hennessey: Statt einen Sportwagen zu tunen ist dieses Mal ein Nutzfahrzeug dran. Na bitte: Es geht doch auch mit Sinn und Verstand!

Ein klassischer, serienmäßiger Chevrolet Silverado ist nicht gerade das, was man in Europa als halbe Nummer bezeichnen würde. Der Pick-up verdient die Zusatzbezeichnung „Truck" allein aufgrund seiner schieren Ausmaße.

Unter fünf Metern Länge geht auch mit der kurzen Kabine gar nichts. Und unter einem Hubraum von mindestens 4,3 Litern ist der Lastenträger auch nicht zu haben. Sein Top-Motor ist natürlich ein V8, der es mit 6,2 Litern Hubraum auf 425 PS und 620 Newtonmeter Drehmoment bringt. Zulässige Anhängelast in den USA: 5,67 Tonnen.

Goliath mit 715 PS

Für den legendären US-Tuner Hennessey scheinen all diese Werte aber eine, nein zwei Nummern zu klein. Allein das Antriebskonzept: Der Chevrolet Silverado setzt auf nur zwei Achsen, beide aktiv angetrieben. Das geht doch auch besser.

Die Texaner machen aus dem 4x4 mal eben einen 6x6. Und was für einen! Die auf 24 Einheiten limitierte Serie hört zu Recht auf den Namen „Goliath". Mittels eines Kompressor-Umbaus kitzeln sie 715 PS und etwas über 900 Newtonmeter Drehmoment aus dem dicken Achtzylinder. Die schier unbändige Kraft wird mittels grobstolliger Gummis (37 Zoll BF Goodrich!) auch auf unbefestigten Boden übertragen. In bestem Fall spurtet der Riese damit in 4,5 Sekunden von null auf 100 Kilometer pro Stunde.

Für die passende Optik sorgen ein heftiges Acht-Zoll-Bodylift-Kit, ein Überrollbügel mit LED-Bar und eine vierflutige Auspuffanlage. Kostenpunkt: 375.000 US-Dollar.

Erlesene 6x6-Konkurrenz

Der Chevrolet Silverado Goliath ist nicht der erste 6x6-Pick-up-Truck aus dem Hause Hennessey. Die Texaner montieren auf Wunsch auch an den Ford F-150 Raptor eine dritte Achse – und taufen ihn dann auf den Namen „VelociRaptor". Der zwangsbeatmete 3,5-Liter-V6 der Mutter aller Pick-ups bringt es am Ende auf über 600 PS.

Ein Wert, mit dem der wohl bekannteste 6x6-Pick-up aus deutscher Produktion (ja, auch so etwas gab es in der Vergangenheit) nicht ganz mithalten kann. Der 5,5-Liter-Biturbo-V8 des Mercedes G 63 AMG 6x6 ist „nur" 544 PS stark – der exklusive Pritschenwagen kostete dafür aber mindestens 450.000 Euro.

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