Mazda CX-3 2017 12 Bilder Zoom
Foto: Mazda

Fahrbericht Mazda CX-3

Feinschliff für den kleinen SUV

Mit mehr Sicherheit und besser ausgestattet geht der Mazda CX-3 in seinen zweiten Lebensabschnitt. Erste Fahreindrücke.

Der 2015 erschienene CX-3 war ein Glückstreffer für Mazda. Nach dem CX-5 ist er bei uns das erfolgreichste Modell der Japaner. Und ganz aktuell auch wieder von unseren Lesern zum Firmenauto des Jahres in seiner Klasse gewählt worden. Jetzt war es an der Zeit für ein Facelift. Ihnen hat aber das bisherige Design des des kleinen SUV bisher schon recht gut gefallen? Dann dürfen Sie sich wieder zurücklehnen. Auch nach dem Facelift des CX-3 präsentiert sich die Außenhaut vollkommen unverändert. Optisch bleibt hier also alles beim alten.

Präziseres Handling, überarbeitete Assistenten

Die Veränderungen fanden vielmehr unter dem Blech statt. Neu für den kleinen Japaner ist das von 3er- und 6er-Baureihe bekannte G-Vectoring Control. Dieses Software-Update für die Fahrdynamikregelung sorgt für ein präziseres Fahrverhalten. Der Fahrer muss in Kurven weniger nachkorrigieren, dadurch liegt der Mazda CX-3 ruhiger auf dem Asphalt. Geblieben ist der hohe Fahrkomfort, den das 4,26 Meter kurze SUV weiterhin an den Tag legt. Dank einer verbesserten Geräuschdämmung ist die Geräuschkulisse bei flottem Tempo nun niedriger. Und der 105 PS starke Diesel hat ordentlich Kraft. Nach wie vor ist er mit Allrad erhältlich.

Auch die Fahrerassistenten wurden verbessert. Spurhalter, Totwinkel-Warner und Fernlichtassistenten für die LED-Scheinwerfer samt Kurvenlicht gab es schon vorher. Neu sind neben dem Müdigkeitsassistenten, und der Verkehrsschilderkennung die erweiterten Funktionen für die City-Notbremse. Sie arbeitet jetzt bis 80 km/h, erkennt auch Fußgänger sowie beim Rückwärtsfahren Hindernisse hinter dem Fahrzeug. Weiterhin lässt sich der CX-3 mit einem radargestützten Tempomaten aufrüsten.

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Im Head-up Display werden alle Infos nun farbig angezeigt
Aufgefrischter Innenraum

Ebenso ungewöhnlich für diese Fahrzeugklasse ist das Head-Up-Display für den Fahrer. Die Details werden auf der herausfahrbaren Plastikscheibe nun in Farbe und einer höheren Auflösung dargestellt. Somit lassen sich alle eingeblendeten Infos für Geschwindigkeit, Navigation oder Tempolimits wesentlich einfacher ablesen. Neu ist das Dreispeichen-Lederlenkrad. Die Schalter wurden neu sortiert und sind übersichtlicher angeordnet. Weitere Änderungen betreffen die elektrisch verstellbaren Außenspiegel, die sich nun auch anklappen lassen. Außerdem erhielt der Beifahrersitz eine Höhenverstellung. Wurde der CX-3 zudem mit einer elektrischen Sitzverstellung geordert, steht jetzt eine Memory-Funktion zur Verfügung.

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"Firmenauto des Jahres 2017" in der Kategorie Kleine SUV: Der Mazda CX-3 gewann den Titel bereits zum zweiten Mal.
Der geliftete Mazda CX-3 kostet keinen Cent mehr

Die Modellpflege fällt beim kleinen Japan-SUV zwar moderat aus, dafür sind sie umso effektiver. Schön auch, das der SUV trotz aller Verbesserungen nicht teurer wurde. Es bleibt bei einem Grundpreis von 15.118 Euro (alle Preise netto) für den 120 PS-Benziner. Der 105 PS starke beginnt bei 18.479 Euro, die Allradvariante ist in der gehobenen Ausstattung Exclusive-Line 4.286 Euro teurer.

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Datum

4. Juli 2017
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