Fahrverbote in Madrid

Alte Verbrenner ausgesperrt

Lada Vesta SW Cross Luxus 2018 Foto: fotolia

Nicht nur in Deutschland kämpfen die Städte mit Fahrverboten gegen die Stickoxidbelastung. Spaniens Hauptstadt geht sogar besonders rabiat vor.

Madrid verbannt einen Großteil des Autoverkehrs aus der Innenstadt. Auf insgesamt 472 Hektar in der City dürfen ab sofort nur Anwohner und Fahrzeuge des öffentlichen Verkehrs fahren. Besucher und Taxis benötigen eine Umweltplakette, die es nur für Diesel ab Euro 4 und Benziner ab Euro 3 gibt. Für ausländische Pkw ist sie laut ADAC zurzeit noch gar nicht erhältlich.

Geparkt werden darf nicht mehr am Straßenrand, lediglich in Garagen ist das Abstellen von Fahrzeugen noch erlaubt. Mit den Maßnahmen will die Metropole den Stickoxidgehalt in der Luft um rund 40 Prozent verringern. An den Plänen der linksalternativen Kommunalregierung gab es im Vorfeld massive Kritik, die Regelung würde zu Chaos führen. Zum Start der Zufahrtsverbote blieb dieses laut spanischen Medienberichten jedoch aus.

Mit Madrid hat eine weitere europäische Metropole im Kampf um bessere Luft strenge Zufahrtsbeschränkungen eingeführt. Ähnliche Regelungen gibt es aktuell unter anderem in Antwerpen, Brüssel, Kopenhagen, mehreren Städten Frankreichs, Athen, London, zahlreichen Städten Italiens sowie Lissabon.

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