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Fiat-Chrysler

Das Ende der klassischen Limousine

Foto: Chrysler

Der SUV-Boom schlägt voll durch: Statt klassischer Limousinen will FCA in den USA mehr Geländewagen und Pick-ups bauen.

Fiat-Chrysler stärkt die SUV- und Pick-up-Produktion auf Kosten der klassischen Pkw. Der Konzern will laut amerikanischen Medienberichten die Limousinen-Produktion bis 2020 massiv herunterfahren, die frei werdenden Produktionskapazitäten sollen dann für den Bau von Jeep-Geländewagen und Pick-ups der Marke Ram genutzt werden. Zu den prominentesten Opfern der neuen Modellpolitik zählen der erst 2012 vorgestellte Dodge Dart, ein entfernter Verwandter der Alfa Giulietta, sowie der Chrysler 200. Dessen Carbio-Variante wurde in Deutschland kurzzeitig als Lancia Flavia angeboten.

Die Produktionsverlagerung vom klassischen Pkw zum SUV ist kein reines Fiat-Chrysler-Phänomen. Weltweit wird dem Crossover-Segment weiteres Wachstum prognostiziert. In Europa etwa dürfte die Produktion entsprechender Modelle nach Berechnungen der Beratungsagentur PwC von derzeit 3,5 Millionen bis 2018 auf rund 4,8 Millionen Einheiten wachsen. Allein bei den deutschen Herstellern soll sich die Zahl der SUV-Modelle von derzeit 22 auf 42 Baureihen nahezu verdoppeln.

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