Fiat Tipo Cross und Facelift im Fahrbericht

Charakter-Kombi mit Qualitäten

Foto: Fiat 23 Bilder

Wer einfach nur einen praktischen und günstigen Kombi sucht, landet schnell beim Fiat Tipo. Jetzt gab es eine Frischekur mit neuem Infotainment und neuer Karosserievariante, dem Fiat Tipo Cross.

Selten werden Autos so intensiv genutzt wie als Servicefahrzeug. Technische Ausrüstung im Kofferraum, lange Anfahrten zu Kundenterminen, guter Reisekomfort für die Mitarbeiter und ganz nebenbei noch günstige Gesamtkosten, damit die Fuhrparkleitung zufrieden ist. In diese Klasse zielt der Fiat Tipo als Kombi. Daran ändert auch die jüngste Modellpflege wenig.

Am Blech hat sich nämlich gar nichts geändert. Dennoch tritt der Tipo jetzt völlig frisch auf: Optionale LED-Scheinwerfer und vor allem ein überarbeiteter Kühlergrill samt neuem Fiat-Logo verhelfen im dazu. Innen geht es jetzt deutlich moderner zu. Der breite und hochauflösende Touchscreen aus dem neuen Fiat 500 Elektro hielt Einzug. Den großen Touchscreen gibt es erst ab der Life-Ausstattung gegen 420 Euro (alle Preise netto) Aufpreis, dann aber überzeugt er mit drahtloser Smartphone-Anbindung und logischen Menüs. Einzig eine Zurück-Taste fehlt.

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Auch die Kombiinstrumente sind Teil der Digitalisierungswelle. Ebenfalls ab der Life-Ausstattung sitzt hier ein weiterer Monitor, der sich über das mit Chrom aufgehübschte Multifunktionslenkrad bedienen lässt. An den Grundeigenschaften änderte Fiat nicht viel: Die Verarbeitung ist ordentlich, günstiges Hartplastik dominiert die Materialauswahl. Dafür finden die Passagiere üppige Platzverhältnisse vor. Auf recht kompakten 4,57 Metern Länge packt der Tipo 550 Liter Gepäck ein, bei umgeklappten Rücksitzen wächst der Raum augenscheinlich auf Klassenmaß, ohne dass es dazu eine Werksangabe in Litern gäbe. Für die Motoren sind alle Daten bekannt: Hier bleibt es bei Bewährtem. Weiterhin dieseln entweder 95 oder 130 PS, wobei letztere für Langstrecken die bessere Variante sein dürften. Wer nicht so viel fährt, wird auch mit dem Einliter-Dreizylinder-Benziner zufrieden sein.

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Er steckte in unserem Testwagen und überzeugte dort mit munteren 100 PS. Er ist ordentlich gedämmt, aber noch laut genug, um nach Geräusch schalten zu können. Das ist nicht unwichtig, lässt sich der Drehzahlmesser doch bei Sonnenlicht kaum und sonst nur in 500-Touren-Schritten ablesen. Eine Automatik könnte das Instrument vollends überflüssig machen, ist aber leider nicht vorgesehen. Auch sonst zählt Komfort nicht zu den größten Stärken des Wagens. Er federt passabel, aber deutliche Windgeräusche verleiden Reisetempi abseits der Richtgeschwindigkeit.

Die leichtgängige Lenkung hat wie von Fiat gewohnt einen noch leichtgängigeren Citymodus für das Einparken mit einem Finger, bleibt dabei ausreichend präzise ohne sportlichen Anspruch. Spurhalteassistent und Verkehrszeichenerkennung sind Serie, Totwinkelüberwachung, Speedlimiter und Notbremsassistent kosten im Paket 590 Euro Aufpreis. Alternativ eignet sich die Business Edition. Sie bietet quasi Vollausstattung inklusive schlüssellosem Zugang, großem Navi und allen Assistenten für 3.360 Euro Aufpreis.

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Für seinen Einsatzzweck im stressigen Servicekombialltag eignet sich der Tipo also gut. Sein Tomtom-Navi findet stets die schnellste Route, gegen schmutzige Tapser auf dem Bildschirm hilft die Sprachbedienung, an der Anhängerkupplung dürfen bis zu 1,5 Tonnen hängen, und der Preis tut mit auch nicht weh. Bei knapp 16.000 Euro startet der Benziner-Kombi und damit genau wie der neue Tipo Cross gut 1.000 Euro über dem Fünftürer. Der kleine Diesel kostet knapp 1.700 Euro mehr, der empfehlenswerte 130-PS-Diesel liegt dann bei 19.000 Euro.

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