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Deutscher Automarkt bleibt labil

Foto: Foto: Torsten Zimmermann/WWW.TOZIGRAFIE.DE

Das Center Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen sieht die Automärkte noch nicht am Ende ihrer Talfahrt angekommen. Die Abwrack-Programme in Westeuropa und USA hätten in den wichtigen Märkten eine künstliche Blase erzeugt, die im Jahr 2010 in Märkten wie Deutschland platzen werde. Nach einer Prognose des CAR werden hierzulande die Zulassungszahlen im Jahr 2010 um eine Million auf 2,7 Millionen Pkw sinken. Damit werde Deutschland den gesamten europäischen Automarkt mit ins Minus ziehen. CAR geht davon aus, dass in Europa bei einer Gesamtzahl von 15,27 Millionen insgesamt 632.000 Fahrzeuge weniger produziert werden, was einem Minus von vier Prozent entsprechen würde. In Westeuropa würden im Jahr 2010 seit langer Zeit mit 11,9 Millionen Pkw weniger als 12 Millionen Autos zugelassen. Parallel zur Abwrackprämie haben sich laut CAR kräftige Rabattspiralen in Gang gesetzt. Spitzenrabatte von 58 Prozent seien bereits realisiert worden. Dadurch wurde das Preisgefüge auf dem deutschen Gebrauchtwagenmarkt zerstört, die Reparaturleistungen der kleinen Gewerkschaftsbetriebe reduziert und ein Gewöhnungseffekt an deftigen Rabatte in Gang gesetzt. All dies verschlechtere langfristig die Gewinnaussichten auf dem Automarkt.

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