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Leaseurope warnt vor neuen Regeln

Foto: Foto: Torsten Zimmermann/WWW.TOZIGRAFIE.DE

Der Dachverband europäischer Leasing- und Fahrzeugvermieter Leaseurope warnt vor den neuen Regeln für die Bilanzierung von Miet- und Leasing-Verhältnissen. Auf Unternehmen würde ein massiver Bilanzierungsaufwand zukommen. Nach Angaben des Verbands will der International Accounting Standards Board (IASB), der für die Entwicklung internationaler Bilanzierungsstandards zuständig ist, zusammen mit dem US-amerikanischen Financial Accounting Standards Boards (FASB) ein Papier mit Reformüberlegungen vorlegen. Im Fokus steht eine neu geregelte Nutzungsrechte-Bilanzierung. Nach diesem Right-of-Use müsste jeder Mieter und Leasing-Nehmer stets das Nutzungsrecht an dem Mietgegenstand sowie eine korrespondierende Verbindlichkeit bilanzieren. Nach der derzeitigen Regelung wird das Mietobjekt nur bei so genannten Finance Leases in der Bilanz des Leasing-Nehmers ausgewiesen. Dabei werden im Wesentlichen alle Chancen und Risiken des Objekts auf den Leasing-Nehmer übertragen. Nach den neuen Leasing-Standards werde sich die Beurteilung der finanziellen Lage von Mietern und Leasing-Nehmer, die nach IFRS bilanzieren, laut Leaseurope nicht dramatisch ändern. Allerdings müssten sich Unternehmen darauf einstellen, dass ihre Fremdkapitalgeber erhöhte Eigenkapitalforderungen stellen werden. Mit den neuen Regeln soll laut Leaseurope zudem die Leasing-Nehmer-Bilanzierung viel komplizierter werden. Ausgenommen von der Reform sind bislang die Regeln für die Leasing-Geber-Bilanzierung. Auch dies sieht der Dachverband kritisch.  

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