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Steuerbefreiung für CO2-arme Autos

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Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) kritisiert in einer Mitteilung die Steuerpolitik der Bundesregierung. Sie bliebe mit ihrer Absicht Euro 5- und Euro 6-Fahrzeuge für zwei Jahre von der Kfz-Steuer zu befreien hinter den Meseberger Beschlüssen vom Dezember 2007 zurück. Der VDIK fordert daher die Bundesregierung auf, bei ihren Beschlüssen Fahrzeuge mit einem geringen CO2-Ausstoß nicht schlechter zu stellen. Das betreffe etwa Fahrzeuge der Abgasstufe Euro 4 mit niedriger CO2-Emission von unter 130 Gramm pro Kilometer. Auch besonders klimafreundliche Fahrzeuge müssten in den Genuss der zweijährigen Steuerbefreiung kommen, sagt Volker Lange, VDIK-Präsident. Wichtig sei darüber hinaus, dass die Verhandlungen über die Übertragung der Kraftfahrzeugsteuer von den Bundesländern auf den Bund jetzt schnell vorangetrieben werde und zu einem Abschluss kommen. Damit könne sich die Umstellung auf die CO2-basierte Kfz-Steuer nahtlos an die Steuerbefreiung anschließen. Nach Ansicht von Lange könne die Nachfrage nach Automobilen nur dann angekurbelt werden, wenn der Bürger auch über künftige Besteuerung von Pkw Bescheid wisse. Eine staatliche Förderung von abgasarmen Pkw könne wieder entstehendes Vertrauen der Kunden stärken.

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