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Studie: Erdgas wird vernachlässigt

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In Deutschland könnten mehr Fahrzeuge mit Erdgasantrieb unterwegs sein, wenn Politik, Tankstellenbranche, Gaswirtschaft und Fahrzeughersteller sich besser abstimmen würden. Zu dem Schluss kommt eine Studie der Deutschen Energie Agentur (dena). Obwohl Erdgas im Vergleich zu Diesel oder Benzin deutlich weniger CO2-Emissionen verursache, blieb es weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Mit der richtigen Strategie ließe sich der Marktanteil gasbetriebener Autos von derzeit 0,3 auf vier Prozent im Jahr 2020 steigern. Das entspräche einem Bestand von rund 1,4 Millionen Fahrzeugen. Darüber hinaus sei es erforderlich, alle Kraftstoffpreise transparenter auszuzeichnen und auf eine einheitliche Bezugsbasis zu stellen – so könnten Verbraucher Spritkosten besser miteinander vergleichen. Die Politik müsse Erdgas durch Steuervorteile und einer ambitionierten Beimischquote von Biomethan langfristige Perspektiven bieten. Laut der Untersuchung stößt ein Erdgas-Pkw 24 Prozent weniger CO2 aus als ein vergleichbarer Benziner, mischt man ein Fünftel Biomethan bei, sogar an die 40 Prozent weniger. Die dena erwartet, dass die Zahl der Erdgastankstellen in den ersten Monaten dieses Jahres auf mehr als 900 steigen wird.

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