Fleet Europe Awards 2018

Fuhrparkleiter des Jahres gekürt

In Barcelona wurden am 28. November die Fleet Europe Awards vergeben. Die Preise gingen in neun Kategorien sowohl an die Flottenindustrie als auch an die besten Fuhrparkleiter.

Im Rahmen der dreitägigen Fleet Europe Summit wurden in Barcelona die Fleet Europe Awards verliehen. Das europäische Flottenmagazin vergab die Preise in neun Kategorien. Über 1.000 Mobilitäts- und Flottenspezialisten aus der ganzen Welt waren bei dem Summit zu Gast.

Den zum zweiten mal vergebenen Preis "Global Fleet Manager of the Year" ging an Almy Sousa Magalhaes, der bei Philip Morris International für die Beschaffung des Fuhrparks sowie E-Kommerz verantwortlich ist. Er überzeugte mit einem kostenenffizienten Programm, dass neben integriertem Mobilitätsmanagement auch neue Antriebe einschließt und auf Fahrersicherheit wert legt. Er ist für 22.930 Fahrzeuge weltweit verantwortlich.

Auf eurpäischer Ebene konnte Heiko Groesch von Goodyear Dunlop Tyres den Preis "European Fleet Manager of the Year" erlangen. Die Expertenjury war von der Prozess- und Kostenkontrolle des europäischen Fuhrparkmanagers beeindruckt, der von den weltweit 6.508 Fahrzeugen 2.573 in Europa betreut.

Doch auch Unternehmen wurden bei der Preisvergabe berücksichtigt. So konnte Luxottica bei den Mobilitätslösungen überzeugen und bekam dafür den "International Fleet Mobility Award". Neben einer Carsharing-App hat das Unternehmen in China ein e-Shuttle-Service entwickelt, um Mitarbeiter mobil zu halten.

Für besondere Sicherheitsbemühungen bekam Ingersoll Rand den Safety Award. Jedes Jahr veranstaltet das Unternehmen eine 100-Tage-Sicherheitsaktion, dass bei den Fahrern für mehr Aufmerksamkeit sorgen soll. Neben Fahrtrainings gehören dazu wöchentliche Nachrichten zum Thema und eine Sicherheits-App für die Fahrer, die weltweit über 9.000 Fahrzeuge bewegen.

Für besondere Innovationen bei Car-Policy, ökologischem Anspruch, Mobilitätsmanagement und Sicherheit vergibt Fleet Europe den Innovation Award. Dieses Jahr konnte IBM die Jury ganz besonders überzeugen. Die Fuhrparkprozesse seien effizient, das Kostenmonitoring vorbildlich, besonders das IQ-Pricing Tool. Es erlaubt proaktiv die Kosten der 20.275 Fahrzeuge zu steuern.

Für besonderes gutes Remarketing wurde BCA ausgezeichnet. Die Jury war von der Idee hinter 1Europe Transport überzeugt. BCA transportiert mit diesem Service Gebrauchtwagen von einem EU-Land in andere EU-Länder, womit der Transport- und Logistikaufwand erheblich reduziert werden kann. Durch die kürzere Durchlaufzeit der Autos erhöhe sich auch die Produktivität.

In der Flottenindustrie konnten drei Unternehmen den Fleet Industry Award abräumen. Der erste Preis ging an Athlon mit dem flexiblen Mietmodell ChangeMyCar, dem "Tinder des Autoleasings". Der zweite Preis ging an Lease Plan für das Elektroprogramm, den dritten Preis bekam ALD für das neue Car Sharing-Modell.

Zu guter Letzt konnte bei den Start-Ups FIxico überzeugen, auf den Plätzen folgten AppyParking und Bestmile.

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