Flugtaxi Archer Maker

Senkrechtstarter

Archer Maker 22021 Foto: Archer

Die Zahl der Flugtaxi-Start-ups wächst immer weiter. Nun ist mit Archer ein weiterer Anbieter auf den Plan getreten. Bereits 2024 will das Unternehmen aus Kalifornien mit dem Maker den Taxibetrieb aufnehmen.

Die urbane Mobilität von morgen soll nicht nur elektrischer werden, sondern außerdem verstärkt auch in die Luft gehen. Mittlerweile bemühen sich mehrere Start-ups wie etwa Lilium oder Volocopter darum, emissionsfreie Flugtaxis zu entwickeln, die in bereits wenigen Jahren über Megacities verkehren sollen. Ein neuer Mitstreiter um diesen Zukunftsmarkt ist das kalifornische Start-up Archer, das soeben den ersten Prototypen des Elektro-Fliegers Maker vorgestellt hat. Bereits 2024 soll der Senkrechtstarter in den Flugdienst gestellt werden.

Optisch und technisch handelt es sich beim Maker um eine Mischung aus Flugzeug und Helikopter. Der Senkrechtstarter mit Zwei-Personen-Kabine verfügt über eine recht große Tragfläche mit jeweils sechs Rotoren pro Flügel. Wie bei einem solchen Flieger üblich, sind die Antriebe zum Abheben und Landen vertikal ausgerichtet, was den Verzicht auf eine Landebahn erlaubt. Will man Strecke machen, werden die vorderen sechs Rotoren in der Luft horizontal ausgerichtet. Bis 240 km/h schnell und bis 100 Kilometer weit soll der rund 1,5 Tonnen schwere Maker anschließend fliegen können. Ein Aufladen der Batterie ist laut Archer innerhalb von 30 Minuten möglich. Das 75 kWh große Akku ist in sechs Pakete gestückelt, so dass der Flug auch beim Ausfall einer Batterie und zwei Rotoren möglich ist.

Archer Maker 22021 Foto: Acher
Der Archer Maker soll Menschen in Megacities künftig das Pendlerleben erleichtern.

Wer von Los Angeles Downtown zum Badeort Santa Monica reisen will, muss bei hohem Verkehrsaufkommen mit dem Auto bis zu eine Stude einplanen. Mit dem Maker verkürzt sich die Reisezeit für die rund 25 Kilometer lange Strecke auf 8 Minuten. Auch die Kosten wären akzeptabel: Laut Archer würde dieser Flugtrip rund 40 Dollar kosten, was umgerechnet rund 33 Euro entspricht.

Noch muss das Unternehmen allerdings Geld einsammeln, um seine Pläne Wirklichkeit werden zu lassen. Neben weiteren Finanzierungsrunden ist auch ein Börsengang geplant. Fließt das Geld, will Archer zunächst in den Großräumen Los Angeles und Miami jeweils Netzwerke aus Landeplätzen für Pendler aufbauen. Außerdem muss der Maker noch fertig entwickelt werden. 2024 will Archer einen Taxiservice mit einer viersitzigen Version des Makers in Betrieb nehmen. Ein Platz ist für den Piloten reserviert, denn obwohl der Maker grundsätzlich als autonomes Fluggerät angedacht ist, sollen die ersten Flugtaxis noch von echten Piloten gesteuert werden.

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