Geheimcodes auf Verkehrsschildern

Wie sich Roboterautos im Verkehr orientieren

Foto: Getty/EMS-Forster-Productions/3M

Autofahrer orientieren sich im Verkehr an Verkehrsschilder und Straßenmarkierungen. Künftig könnten diese auch Roboterautos mit unsichtbaren Informationen versorgen.

Autonome Autos sollen sich künftig mit Hilfe von versteckten Codes auf Straßenschildern und Fahrbahnmarkierungen orientieren. Eine entsprechende Technik hat der amerikanische Technologiekonzern 3M nun vorgestellt. Die maschinenlesbaren Barcodes sind für das menschliche Auge unsichtbar, liefern den Sensoren des Roboterfahrzeugs jedoch Informationen zu Tempolimits, Gefahrenstellen oder Streckensperrungen auf der jeweiligen Strecke.

Auch bei Regen, Schnee und schlechter Sicht soll die Technik funktionieren, Stromversorgung und Elektronik sind nicht nötig. Erste Test der unsichtbaren Barcodes hat der Konzern bereits in Kooperation mit General Motors und Ford in den USA durchgeführt, nun sollen auch Versuche in Deutschland starten

Die unsichtbaren Barcodes könnten als Ergänzung zu funkbasierten Informationsdiensten für autonome Autos dienen, etwa in abgelegeneren Regionen. Generell gilt eine funktionierende Kommunikation zwischen Fahrzeug und Infrastruktur (Car2x-Communication) als wichtige Grundlage für die Autonomisierung des Verkehrs.

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