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Update zum Genfer Automobilsalon 2018

Neue Bilder der Genfer Salon-Premieren

Foto: Audi 36 Bilder

Update vom 06.03.2018! Auf dem Genfer Salon stehen die Autopremieren der kommenden Monate. Wir haben die aktuellsten Bilder für Sie in unserer aktualisierten Fotoshow gesammelt.

Mit faszinierenden Sportwagen, schrägen Exoten, Zukunftsvisionen und auch einigen Brot-und-Butter-Autos lockt der Genfer Autosalon vom 8. bis 18. März Autofans in seine Hallen. Wie jedes Jahr fackeln die Hersteller aus aller Welt auf der traditionellen Schweizer Frühjahrsmesse ein spektakuläres Premierenfeuerwerk ab.

Abarth

Der Perfomance-Ableger von Fiat bringt den Roadster 124 in einer GT genannten Hardtop-Ausführung zum Genfer Autosalon. Statt aus Stoff besteht die abnehmbare Dachkonstruktion aus  Carbon.

Alpina

Der auf die Veredelung von BMW-Modellen spezialisierte Hersteller Alpina stellt in Genf seine Interpretation des neuen X3 vor. Das XD3 genannte Sport-SUV wird von einem auf 388 PS und 770 Newtonmeter erstarkten Diesel angetrieben, der eine Sprintzeit aus dem Stand auf 100 km/h in 4,6 Sekunden sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 266 km/h erlaubt. Anfang 2019 sollen erste Exemplare an Kunden ausgeliefert werden.

Aston Martin

Der britische Sportwagenhersteller zeigt erstmalig auf einer Messe die Neuauflage des Vantage. Das umfangreich modernisierte Sportcoupé, das im Sommer für rund 129.411 Euro netto zu haben sein soll, wird künftig von einem 4,0-Liter-V8-Motor von Mercedes-AMG angetrieben, der dank 510 PS eine Sprintzeit in 3,7 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 314 km/h ermöglicht.

Audi

Auf dem Nürburgring wurde Audis Q2 in einer Hochleistungsvariante bei Testfahrten nur noch spärlich getarnt gesichtet. Entsprechend liegt die Vermutung nahe, dass sich das Kompakt-SUV als gut 300 PS starker SQ2 erstmalig in Genf offiziell vorstellen wird. Als weiterer möglicher Premierenkandidat wird die Neuauflage des A6 gehandelt. Auch hier wurden bereits mehrfach getarnte Prototypen gesichtet, allerdings gibt es aus Ingolstadt noch keine Bestätigung für eine Messepremiere im März.

Bentley

Für Bentley ist die Show in Genf stets ein wichtiger Termin, doch welche Neuheiten die Briten zeigen werden, ist ebenfalls ungewiss. Derzeit gibt es Gerüchte, dass eine Plug-in-Hybrid-Variante des Bentayga auf dem Messestand stehen wird, die einen E- mit einem Benzinantrieb kombiniert.

BMW

BMW zeigt auf der Frühjahrsmesse die zweite Generation des X4. Das SUV-Coupé ist in seiner Erstauflage erst vier Jahre am Markt, da kündigt sich bereits der Nachfolger an. Der technisch auf dem neuen X3 basierende X4 soll im Sommer kommen. Vorgesehen sind vier Diesel und drei Benziner (190 PS bis 326 PS), alle in Kombination mit Allradantrieb und Achtgangautomatik. Darüber hinaus werden die Münchener wohl noch das Facelift für die Van-Baureihe 2er Active Tourer präsentieren.

Corbellati Missile

Ein im Hinblick auf die Leistung besonderer Höhepunkt des Autosalons dürfte die Premiere des italienischen Hypercars Missile von Corbellati sein. Der 4,67 Meter lange und nur 1,17 Meter hohe Flachmann soll mit einem 1.800 PS starken V8-Biturbo mehr als 500 km/h schnell werden.

Citroen

Die Franzosen zeigen die dritte Berlingo-Generation. Der Hochdachkombi feiert zeitgleich mit den Schwestermodellen von Opel (Combo) und Peugeot (Rifter) Premiere. Optisch orientiert sich der Pkw-Berlingo am neuen, flippigen Stil der Marke. In der Länge wächst die Neuauflage leicht auf 4,40 Meter, alternativ gibt es eine um 35 Zentimeter längere Variante mit größerem Radstand. Beide Ausführungen können dank optionaler dritter Sitzreihe als Siebensitzer ab Sommer bestellt werden.

Ferrari 488 Pista Genf 2018 Foto: Ferrari
Knusperleicht: Ferrari 488 Pista.

Ferrari

Mehr Leistung und weniger Gewicht heißt das Rezept, mit dem Ferrari den 488 verfeinert. In der neuen „Pista“-Variante kommt der Zweisitzer bei einem Gewicht von 1.280 Kilogramm auf  720 PS Leistung. Die Sprintzeit verkürzt sich auf 2,85 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit steigt auf 340 km/h. Auf den Markt kommt der Pista im Sommer. Der Preis dürfte bei rund 210.084 Euro liegen.

Ford

Der US-Autobauer Ford zeigt das SUV Edge in gelifteter Form. Das erst im Herbst verfügbare, 4,80 Meter lange SUV-Flaggschiff erhält einen größeren Kühlergrill und neu geformte Scheinwerfer. Wichtigste technische Neuerung ist die Achtgangautomatik, die das Doppelkupplungsgetriebe mit sechs Stufen ersetzt. Darüber hinaus könnte der US-Autokonzern noch die neue Generation der Kompaktbaureihe Focus erstmalig präsentieren.

GFG Style

Stardesigner Giorgetto Giugiaro präsentiert in Genf die Studie einer Elektro-Limousine namens Sybilla. Das in Zusammenarbeit mit dem Energieunternehmen Envision entwickelte Konzept soll zeigen, dass sich Elektroautos als Energiepuffer nutzen lassen. Bei der Fünf-Meter-Limousine käme dem 75 kWh großen Akku diese Aufgabe zu.

Honda

In den USA ist die neue Generation des Kompakt-SUV CR-V bereits seit 2017 auf dem Markt. Jetzt haben die Japaner die Euro-Version fertig, die in Genf ihren Einstand feiert. Optisch knüpft die Neuauflage an den Stil des Vorgängers an, umfassender renoviert wurde hingegen der Innenraum. Außerdem wird es einen neuen Hybridantrieb sowie kleine 1,5-Liter-Turbobenziner geben.

Hyundai

Hyundai fährt zum Lac Léman mit der Neuauflage des Santa Fe vor. Neben einer deutlichen Auffrischung des Designs bietet das mit 4,77 Meter leicht gewachsene SUV einen deutlich modernisierten Innenraum. Zudem wird die für Sommer angekündigte Neuauflage eine Reihe innovativer Assistenzsysteme bieten, wie etwa eine Alarmfunktion, die davor warnt, Kleinkinder im Fond zurückzulassen. Außerdem zeigen die Koreaner das Mini-SUV Kona in einer batterieelektrischen Variante. Diese soll mit der größeren von zwei Stromspeicher-Varianten eine Reichweite von 470 Kilometer nach neuer WLTP-Verbrauchsnorm erreichen.

Idea Venere

In Zusammenarbeit mit dem chinesischen Autohersteller Lvchi hat die in Turin beheimatete Designhochschule Idea das Konzept einer Elektrolimousine namens Venere auf die Räder gestellt. Die Antriebstechnik, die sehr sportliche Fahrleistungen und über 500 Kilometer Reichweite erlauben soll, stammt aus China. Das Design haben die Italiener beigesteuert.

Italdesign

Ein Jahr nach der Präsentation des vom Lamborghini Huracán abgeleiteten Supersportlers Zerouno zeigt die zum VW-Konzern gehörende Designschmiede in Genf dieses Mal die entsprechende Roadster-Version. Wie das Zerouno-Coupé dürfte vermutlich auch von der über 600 PS starken Offen-Variante nur eine besonders kleine Auflage gebaut werden.

Kia

Hyundais Schwestermarke Kia zeigt in der Schweiz die Neuauflage der Kompaktbaureihe Ceed. Der Golf-Gegner bietet ein neues Design und einen modernisierten Innenraum mit mehr Platz. Renoviert wurde auch das Angebot unter der Haube: Hier kommen zwischen 100 PS und 140 PS starke Benziner und Diesel zum Einsatz. Neben der fünftürigen Ceed-Limousine soll in Genf auch eine gänzlich neue Karosserievariante der Kompaktbaureihe stehen. Am wahrscheinlichsten ist eine Shooting-Brake-Version, also eine Mischung aus Kombi und Coupé.

Lamborghini

Mit dem Urus begibt sich Lamborghini ab Frühjahr wieder unter die SUV-Hersteller. Der allradgetriebene 2,3-Tonner wird dank eines 650 PS starken Vierliter-V8 und einer Sprintzeit von 3,6 Sekunden nach dem Tesla Model X zweitschnellstes SUV im Markt. Der Basispreis: 171.428 Euro, knapp 2.521 Euro über einem Lamborghini Huracán

Land Rover

Mit dem Velar hat Range Rover bereits ein SUV-Coupé im Portfolio. Diese eigenwillige Gattung soll nun um das Range Rover SV Coupé erweitert werden. Es handelt sich um einen in Handarbeit modifizierten Range Rover mit einer Extraportion Luxus und über 500 PS, von dem lediglich 999 Exemplare entstehen sollen.

Lexus

Ebenfalls ein neues SUV-Modell wird Lexus mit dem UX vorstellen. Der Crossover soll in der zweiten Jahreshälfte gegen Mercedes GLA, Jaguar E-Pace und BMW X1 antreten. Neben konventionellen Benzinern dürfte es unter der Haube alternativ einen Hybridantrieb geben, auch Allradantrieb wird wohl zu haben sein.

Mercedes-Benz

Groß auffahren wird der Daimler-Konzern. Wichtigste Neuheit ist die vierte Generation der Kompaktbaureihe A-Klasse, die äußerlich eher wie ein evolutionärer Schritt wirkt, im Innenraum und technisch hingegen massiv aufgerüstet wurde. Zum Marktstart im Frühjahr werden zunächst drei neue Vierzylinder angeboten. Darüber hinaus zeigen die Stuttgarter C-Klasse und Maybach S-Klasse in modellgepflegten Versionen. Der sportliche Ableger AMG stellt zudem mit dem GT Viertürer einen auf E-Klasse-Technik basierenden Luxussportwagen sowie die Hochleistungsvariante G 63 der neuen G-Klasse-Generation vor.

Foto: Microlino
Der elektrisch angetriebene Microlino steht in Genf als Serienmodell.

Microlino

Auf dem Genfer Autosalon 2017 sorgte der isettahafte Mini-Stromer Microlino noch als Konzeptauto für viel Aufsehen. Dieses Mal folgt die Serienversion des knuffigen Autozwergs. Der Zweisitzer soll im Sommer offiziell zu Preisen ab 10.084 Euro zu haben sein. Das Batterieauto wird es in zwei Varianten mit 120 oder 215 Kilometer Reichweite geben.

Mitsubishi

Mitsubishi - neuer Partner der Renault-Nissan-Allianz - wird auf der Frühjahrsmesse die Plug-in-Hybridvariante des Outlander mit neuem Sparmotor, größerer Batterie und aufgefrischter Optik vorstellen

New Stratos

Mit der Neuauflage des Stratos sorgte 2010 ein deutscher Unternehmer für viel Aufsehen. Eigentlich galt das Projekt - der Bau einer Kleinserie war angedacht - als gescheitert. Doch nun wird in Genf die Manifattura Automobili Torino (MAT) die Produktion von 25 Exemplaren des New Stratos auf der Automesse ankündigen und zugleich drei Varianten des Retro-Sportlers vorstellen.

Peugeot

Peugeot zeigt neben dem SUV-artig akzentuierten Rifter, Schwestermodell des  Berlingo, und einem Rifter-Allrad-Konzept eine Neuauflage der Limousine 508 in Genf. Optisch folgt der auf 4,75 Meter gewachsene Arteon-Gegner dem in der Mittelklasse aktuell grassierenden Coupé-Trend, trägt ein hinter den Vordersitzen abfallendes Dach, eine große Heckklappe und sogar rahmenlose Fenster. Als Motoren gibt es zum Start im Oktober zwei Vierzylinderbenziner mit 180 PS und 225 PS sowie drei Diesel mit 130 PS bis 180 PS.

Porsche

Gesetzt ist bislang der 911 GT3 RS, mit dem die Zuffenhausener ab April den bislang stärksten Serien-Elfer mit Saugmotor zum Preis von rund 163.865 Euro anbieten. 520 PS leistet der Bolide, was eine Sprintzeit aus dem Stand auf Tempo 100 in nur 3,2 Sekunden erlaubt.

Renault

EZ-GO heißt eine Zukunftsvision von Renault, die Ausblick auf den umweltverträglichen Stadtverkehr von morgen geben soll. Das vermutlich autonom fahrende Genf-Konzept soll den Alltag seiner Fahrgäste erleichtern. Als weitere Neuheit zeigen die Franzosen außerdem den Zoe mit einer neuen, leistungsstärkeren Motorvariante.

Skoda

Die tschechische VW-Tochter stellt mit dem Vision X ein seriennahes SUV-Modell auf Polo-Basis als Studie vor. Das künftige Schwestermodell des Seat Arona dürfte vermutlich 2019 zu Preisen ab 14.285 Euro starten. Bereits ab der zweiten Jahreshälfte 2018 verfügbar ist das Facelift für den Fabia. Neu sind eine überarbeitete Front sowie moderne LED-Leuchten vorne und hinten. Auf Diesel wird die Kleinwagenbaureihe künftig verzichten.

Ssangyong

Ssangyong hat sein Pick-up-Modell Actyon Sports modernisiert. Der Kleinlaster wurde zugleich in Musso umgetauft. Ssangyong-Kennern dürfte der Name noch von einem 90er-Jahre-SUV-Modell bekannt sein. Ganz in der Tradition des koreanischen Allradmarke setzt auch der Neuzeit-Musso auf einen robusten Leiterrahmen auf. Der Aufbau mit großer Kabine und kleiner Ladefläche bietet eine moderne und dynamische Linie. Anders als der rustikale Musso ist die Ssangyong-Studie e-SIV eine Fingerübung in Richtung Zukunft. Neben einer futuristischen Aura gewährt das coupéartige SUV-Konzept Einblick in eine elektrische und autonome Zukunft von Ssangyong.

Subaru

Subaru hat mit dem Viviz Tourer Concept den Ausblick auf ein kommendes Serienmodell im Genf-Gepäck dabei. Sehr wahrscheinlich handelt es sich bei dem Japaner um einen Nachfolger des Levorg.

Techrules

Das chinesische Sportwagenprojekt Techrules zeigt in Genf eine Rennsportvariante seines Elektrorenners Ren mit Namenszusatz RS. Als Besonderheit bietet der über 1.300 PS starke E-Antrieb eine Microturbine als Reichweitenverlängerer. Mit der RS-Version gibt Techrules eine Art Lebenszeichen von sich, da sich die für 2018 angekündigte Serienproduktion des Ren wohl um einige Jahre verschieben dürfte.

Toyota

Wichtigste Neuheit bei Toyota ist eine Neuauflage des Golf-Gegners Auris. Das im Vergleich zum Vorgänger dynamischer gezeichnete Kompaktmodell wird unter anderem einen neuen Hybridantrieb mit Zweiliter-Benziner bieten. Als Vorschau auf eine kommende Baureihe zeigt Toyota zudem ein Rennsport-Konzept. Diese Studie dürfte Ausblick auf das für Ende 2018 geplante Serien-Sportcoupé Supra geben, welches in Kooperation mit BMW entwickelt wurde. Das bayerische Pendant wird dann als Z5 vermutlich ebenfalls noch in diesem Jahr an den Start gehen. Als Kontrastprogramm zum spoilerbewehrten Supra-Ausblick stellt Toyota außerdem den in Details überarbeiteten Aygo vor, der künftig ein prägnanteres X-Gesicht und neue Assistenzsysteme bietet.

Volvo

V60 heißt der jüngste Spross der wachsenden Volvo-Familie, der quasi als Doppelersatz für den noch aktuellen V60 und den bereits eingestellten V70 fungiert. Technisch und optisch handelt es sich um bei dem ab Sommer zunächst zu Preisen von rund 33.613 Euro erhältlichen Kombi um einen kompakteren Ableger des V90. Darüber hinaus zeigen die Schweden als Messepremiere das erste Modell der neuen Submarke Polestar mit dem schlichten Namen 1. Das für 2019 angekündigte Coupé mit Plug-in-Hybrid-Antrieb leistet 600 PS und bietet eine rein elektrische Reichweite von 150 Kilometer.

Volkswagen

Mit der Studie I.D. Vizzion zeigt der Wolfsburger Konzern einen weiteren Ausblick auf seine für die kommenden Jahre angekündigte Modelloffensive rein elektrisch angetriebener Fahrzeuge. In diesem Fall handelt es sich um eine über fünf Meter lange Luxuslimousine mit Portaltüren und vier Sitzplätzen sowie einem 306 PS starken Allradantrieb, der mit einer Batterieladung 665 Kilometer Reichweite ermöglichen soll.

Zenvo

Die dänische Sportwagenmanufaktur zündet in Genf eine neue Evolutionsstufe des TS1. Das noch namenlose Nachfolgemodell bietet viel Carbon und vermutlich deutlich über 1.100 PS.

VW I.D. Vizzion Genf 2018 Foto: VW
Mit dem I.D. Vizzion gibt VW Ausblick auf einen potentiellen Tesla-Konkurrenten.
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