Ferrari 488 Pista Genf 2018 Zoom
Foto: Ferrari

Gewinn pro Auto bei Luxusmarken

So profitabel sind Ferrari, Porsche und Co.

Käufer im Maserati-Autohaus zücken mehr Scheine als die bei Porsche? Weit gefehlt. Mit dem Taschengeld, das ein Porsche-Käufer auf den Tisch legt, braucht man bei Ferrari allerdings gar nicht erst ankommen.

Je höher der Preis desto höher der Gewinn des Autoherstellers, könnte man meinen. Dass diese Gleichung nicht stimmen muss, zeigt eine Analyse des Center Automotive Research der Uni Duisburg-Essen. Danach zahlten beispielsweise Käufer für die Luxusautos von Bentley im ersten Halbjahr 2018 durchschnittlich rund 165.000 Euro, trotzdem machen die Briten pro Auto 17.000 Euro Verlust. Das andere Extrem zeigt sich beim Supersportwagenhersteller Ferrari: Im Schnitt zückten Käufer 280.000 Euro für einen der Maranello-Flitzer, 69.000 Euro davon strichen die Italiener als Gewinn ein.

Ins Porsche-Autohaus geht man der Analyse zufolge ebenfalls nur mit gut gefüllter Brieftasche: Zwar ist der Einstieg in die Welt der Zuffenhausener mit einem 718 Cayman schon ab knapp 53.000 Euro möglich, im Mittel zahlen die Kunden aber 91.000 Euro für ein Modell der Marke. Daran verdient der Sportwagenhersteller knapp 17.000 Euro pro Auto. Für einiges weniger wird der durchschnittliche Maserati verkauft: gut 73.000 Euro lassen sich Käufer einen solchen Wagen kosten. Die Italiener verdienen an jedem Auto knapp 5.000 Euro. Ein dickes Minus pro verkauftem Fahrzeug muss Elektroauto-Hersteller Tesla notieren: Rund 11.000 Euro zahlen die Amerikaner pro Wagen drauf, im Schnitt kosten die E-Autos 66.500 Euro. Geradezu bescheiden muten dagegen im Vergleich die Zahlen eines Herstellers von Brot-und-Butter-Modellen an: Der Volkswagen-Konzern verkauft seine Fahrzeuge durchschnittlich für gut 21.000 Euro und macht dabei 1.800 Euro Gewinn pro Wagen.

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Datum

10. August 2018
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