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Kältemittelstreit

Mercedes führt CO2-Klimaanlage ein

Foto: Daimler

Seit rund vier Jahren sucht Mercedes nach einer Alternative für das feuergefährliche Kältemittel R1234yf. Nun kommen die ersten Autos mit der neuartigen Ersatztechnik auf den Markt.

Mercedes beginnt mit der Umstellung auf CO2-Klimaanlagen. Den Start macht nun das S-Klasse Coupé, weitere Varianten des Oberklassemodells sollen im kommenden Jahr folgen. Damit sind die Stuttgarter der weltweit erste und wohl auch auf absehbare Zeit einzige Hersteller mit dieser Technik. Im kommenden Jahr soll auch in der kleineren E-Klasse als Option eine Klimaautomatik mit CO2-Technik angeboten werden. In den Standardvarianten kommt dann jedoch das wegen möglicher Brandgefahr umstrittene Kältemittel R1234yf zum Einsatz.

Das aktuell noch in der E-Klasse genutzte Vorgängermittel 134a wird zum 1. Januar 2017 endgültig verboten. Für Mercedes ist das ein Problem, hatte die Marke die Sicherheitsdiskussion um R1234yf vor drei Jahren doch mit eigenen Brandtests erst in Fahrt gebracht und anschließend den Einsatz des Stoffes gegen große Widerstände verweigert.

Wo R1234yf aus Mercedes-Sicht nicht zu vermeiden ist, soll ein umfassendes Schutzpaket den erzwungenen Einsatz des Stoffes absichern. Unter anderem gibt es eine Schutzgas-Patrone im Motorraum. Bei einem Unfall tritt das Edelgas Argon aus, das heiße Motorteile gegen das austretende Kältemittel abschirmen soll. Laut Hersteller wird so einer Entflammung entgegengewirkt.

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