Kalifornien

Mehr Unfälle mit autonomen Autos

Chevrolet, Cruise, autonom, Foto: General Motors

Die Zahl der Unfälle mit Beteiligung autonomer Autos hat sich in Kalifornien verdoppelt. Das hat vor allem eine Ursache.

Mit der Zahl autonomer Fahrzeuge steigt auch die Zahl der Unfälle mit Roboterauto-Beteiligung. Der US-Bundesstaat Kalifornien, einer der wichtigsten Test-Zentren für die neue Technologie, hat laut einem Bericht von „Automotive News“ nun die entsprechende Statistik für das laufende Jahr vorgelegt. Demnach sind mittlerweile 658 Roboterautos auf öffentlichen Straßen unterwegs, gut doppelt so viele wie zu Jahresbeginn. Die Zahl der Unfälle ist von 29 im Jahr 2017 in den ersten elf Monaten 2018 auf 67 Kollisionen gestiegen. 35 davon entfallen auf Fahrzeuge der General-Motors-Tochter Cruise Automation, 20 auf Google-Schwester Waymo, Apple meldet zwei. Alle Unternehmen, die in Kalifornien autonome Autos auf die Straße bringen, müssen der Regierung Unfalldaten mitteilen. Insgesamt führen 65 Firmen Tests durch, vor einem Jahr waren es 46.

Auch wenn die Unfallzahlen gestiegen sind, waren die Roboterautos nur in den wenigsten Fällen schuld. Bei allein 72 Prozent der seit 2016 registrierten Kollisionen handelte es sich um Auffahrunfälle durch unaufmerksame Fahrer im nachfolgenden Verkehr. Verbraucherschützer üben trotzdem Kritik. Die autonom fahrenden Autos würden sich anders verhalten als es die übrigen Verkehrsteilnehmer von menschlichen Fahrern erwarten könnten.

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