KEP-Tage 2018

Das ändert sich für die Hersteller

Panoramaaufnahmen Foto: Thomas Küppers

Ende Juni ermitteln Testfahrer aus der KEP-Branche wieder die KEP Transporter des Jahres. In diesem Jahr ändert sich einiges am Reglement.

Aus drei Wertungsklassen werden vier. Die leichten und mittelschweren Transporter bleiben wie in den Jahren zuvor bestehen. Neuigkeiten gibt es aber bei den großen Transportern. Diese treten in zwei Gruppen an. Maßgeblich ist der Radstand, der zwischen den regulären Fahrzeugen und Volumentransportern unterscheidet. Die Grenze liegt bei vier Metern. Die Motorisierung und sonstige Konfiguration ist innerhalb aller Klassen für jedes Modell frei wählbar. Der Hersteller entscheidet also selbst, welches Auto er als perfekten KEP Transporter definiert, welche Antriebskonfiguration an Bord ist, welcher Motor und welche Sicherheitssysteme wichtig sind.

Testfahrer vergeben mehr Noten

Gleichzeitig bekommt das Urteil der Testfahrer noch mehr Gewicht. Künftig vergibt die Redaktion nur noch die Noten in den Kapiteln Kosten und Umwelt, also Preis, Betriebskosten und CO2-Ausstoß. Die restlichen 23 Bewertungen vergeben direkt die Testfahrer nach dem bewährten Schulnoten-Prinzip. Dabei bewerten die Testfahrer also auch die verbauten Assistenten und den Laderaum.

Emissionsfreie Antriebe starten mit Verbrennern in der selben Klasse

Seitens der Technik tut sich ebenso etwas beim KEP Transporter des Jahres. Auf dem Markt gibt es immer mehr Angebote für alternative Antriebe. Nicht erst seit dem e-Crafter sind die entsprechenden Fahrzeuge keine sonderbaren Exoten mehr, sondern mit den konventionellen Dieseltransportern vergleichbar. Dass nicht nur Dieselmotoren das Zeug dazu haben, einen Titel abzustauben, hat 2017 der bivalente (Erdgas/Benzin) Fiat Doblo als Gesamtsieger in seiner Klasse gezeigt. Darum starten nun alle gemeldeten Antriebsarten gemeinsam in ihren Gewichtsklassen. Die Hersteller können also 2018 insgesamt acht Trophäen erobern: Gesamt- und Importsieger. Bei genügend Fahrzeugen mit lokal CO2-emissionsfreiem Antrieb (zum Beispiel Batterie oder Brennstoffzelle) gibt es zudem eine neunte Trophäe als Sonderpreis. 

Neuer Innovationspreis

Neben den Preisen für den KEP Transporter des Jahres vergibt eine Expertenjury einen Innovationspreis "Technik für den Fahrer". Nicht nur seit dem anhaltenden e-Commerce-Boom wird der Beruf des KEP-Fahrers immer anspruchsvoller. Umso wichtiger wird also, dass ihn sein Arbeitsgerät nach Kräften unterstützt. Der Innovationspreis 2018 richtet sich also an Innovationen im und am Zustellfahrzeug, die dem Mitarbeiter das Leben leichter machen, wie beispielsweise eine Schiebetür, die sich per Geste öffnet oder Regale, die dem Fahrer das nächste Paket reichen und vieles mehr.

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